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Neue Linien, mehr Züge, bessere Infrastruktur

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Stadtgeschehen

Erstellt: 23.10.2017 / 10:11 von at

Verkehrsministerin Kathrin Schneider und die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg GmbH, Susanne Henckel, haben heute in Potsdam den Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2018 vorgestellt. „Die Fahrgäste bekommen künftig ein deutliches Plus an Angebotsqualität: Mehr Sitzplätze in den Regionalverkehrszügen, mehr Platz für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder, gleichzeitig setzen wir verstärkt auf WLAN in den Zügen und weitere digitale ...

... Angebote für die Fahrgastinformation. Die Anschlüsse von Bussen und Bahnen werden optimiert und der Ausbau der PlusBusse unterstützt. Die guten Ergebnisse aus den Pilotprojekten „Rad im Regio“ und „Digital im Regio“ fließen als Anforderungen in die neuen Verkehrsverträge ein, ebenso wie detaillierte Qualitätsstandards für den Einsatz neuer oder modernisierter Fahrzeuge. Der LNVP dient als Leitfaden für einen zukunftsfähigen, integrierten Nahverkehr in Berlin und Brandenburg.“ so Henckel.
„Neue Linien, mehr Züge, bessere Infrastruktur – damit reagieren wir auf die steigende Nachfrage im gesamten Land. Die Bestellleistung im Regionalverkehr soll sich um 8 Prozent erhöhen und steigt von 31,5 Millionen Zugkilometern im Jahr 2016 auf etwa 34 Millionen Zugkilometer ab Dezember 2022. Wir wollen aber nicht nur ein größeres, sondern auch ein qualitativ besseres Angebot machen, mit einer besseren Vertaktung von Bussen und Bahnen, W-LAN in den Zügen und mehr Barrierefreiheit. Um dies alles zu erreichen, brauchen wir Investitionen in die Infrastruktur, die wir jetzt angehen. Der Entwurf des Landesnahverkehrsplans ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung der Mobilitätsstrategie 2030“, ergänzt Schneider.

Der Plan setzt die Mobilitätsstrategie 2030 um und bestimmt die Entwicklung des Öffentlichen Schienenpersonennahverkehrs für die kommenden Jahre. In den kommenden sechs Wochen können die Träger öffentlicher Belange, die Kommunen, die Verkehrsunternehmen und Verbände sowie die Bürger zum Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans Stellung nehmen.

Neue Linien, mehr Züge - Beispiele

- Nauen - Berlin: 4 Züge pro Stunde
- Frankfurt(Oder) - Brandenburg a.d. Havel: 3 Züge pro Stunde in der Hauptverkehrszeit (HVZ)
- Lübbenau - Berlin: 3 Züge pro Stunde in der HVZ
- Bad Belzig - Berlin: 2 Züge pro Stunde
- Neue Linienführung: Potsdam - Golm - Elstal - Berlin-Spandau - Gesundbrunnen
- Neue Linien Flughafen BER - Oranienburg und Flughafen BER - Ludwigsfelde
- Verlängerung Ostbahn RB 26 bis Berlin-Ostkreuz
- Stundentakt RB 36 Eberswalde - Frankfurt(Oder)
- Direktverbindung Finsterwalde - Berlin
- Neuer IC Dresden-Rostock: Schnellere Verbindung Elsterwerda -  Doberlug-Kirchhain - Flughafen BER - Berlin

Ausbau der Infrastruktur

Die deutliche Verbesserung des Angebots stößt auf einigen Strecken an die Grenzen der vorhandenen Infrastruktur. Diese Engstellen müssen schneller beseitigt werden. Dazu haben die Länder Brandenburg und Berlin sowie die Deutsche Bahn AG eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, um den Ausbau der Infrastruktur in acht Korridoren voran zu bringen: 
- Berlin-Spandau-Nauen
- Potsdamer Stammbahn
- Prignitz Express/Velten
- RE 1 Brandenburg a.d. Havel-Berlin-Frankfurt (Oder)
- Nordbahn/Heidekrautbahn
- Berlin-Dresden/Rangsdorf
- Berlin-Cottbus/Bahnhof Königs Wusterhausen
- Engpassbeseitigung und Weiterentwicklung S-Bahnnetz

Anbindung des Flughafens BER

Mit der Eröffnung des BER wird die Schienenanbindung der Terminals 1 und 2 (BER und Schönefeld) sichergestellt. Dabei werden mehrere Betriebsstufen umgesetzt:
Ab Eröffnung BER: 
- Jeweils alle 20 Minuten: S45 und S9 Berlin – Schönefeld – BER
- Alle 30 Minuten: Flughafenexpress (FEX) Berlin Hbf - Ostkreuz - BER
- Jeweils alle 60 Minuten:
  Dessau - Berlin - BER - Wünsdorf-Waldstadt
  Nauen - Berlin - BER
  Potsdam - Golm - BER - Königs Wusterhausen
Ab Dezember 2022:
·     Jeweils alle 20 Minuten: S45 und S9 Berlin – Schönefeld – BER    
·     Alle 30 Minuten: FEX Berlin Hbf.-Ostkreuz-BER
·     Jeweils alle 60 Minuten:
  Wismar - Wittenberge - Berlin - BER
  Potsdam - Golm - BER - Königs Wusterhausen
  Potsdam - Berlin - BER
  Eberswalde - Berlin - Ludwigsfelde
  Oranienburg - Berlin - BER - Wünsdorf-Waldstadt

Verbesserung der Angebotsqualität
Des weiteren sollen Bahnsteigkanten angepasst werden, um barrierefreien Einstieg zu ermöglichen und mehr Platz für die Beförderung von Rollstühlen, Fahrrädern, Kinderwagen und sperrigem Gepäck geschaffen werden. Geplant ist auch der Einsatz von Fahrgastinformations- und Kommunikationsanlagen mit Echtzeitdaten auf Displays sowie Notrufeinrichtungen. Dabei sollen den Fahrgästen auch Echtzeitdaten zur Platzbelegung in den Waggons durch Personen und Fahrräder zukünftig am Bahnsteig und in den Onlinemedien zur Verfügung gestellt werden. Für die Verknüpfung zwischen verschiedenen Verkehrsträgern soll das PlusBus-Konzept weiter unterstützt werden.

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Kommentare (1)

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Wer weiß schrieb um 21:11 Uhr am 23.10.2017:

Politikerankündigungen sind das Eine. Dazwischen kommt noch 2019 die Landtagswahl im Land Brandenburg. Wer weiß, was sich daraus noch Veränderungen und Korrekturen ergeben wird.
Ich glaube an die „Verbesserungen“ erst wenn sie da sind und ich sie selbst nutzen kann.
Das Volk wurde zu oft zum Narren gehalten.