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Gewalt zerstört - FDP Brandenburg zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

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Politik

Erstellt: 24.11.2017 / 12:16 von Politik

Zu dem am 25. November stattfindenden Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erklärt die Generalsekretärin der FDP Brandenburg Jacqueline Krüger, zugleich Mitglied der Liberalen Frauen: „Gewalt gegen Frauen existiert global und ist kein Problem bestimmter Regionen, Religionen oder Bevölkerungs- oder Einkommensschichten. Sie zerstört auf vielfältige das Leben von Frauen und Mädchen - ob psychisch, physisch oder sexuell.

Gewalt zerstört in vielerlei Hinsicht. Sie beraubt die Opfer ihrer Selbstbestimmung- ihrer Freiheit, ihrer Gesundheit. Derartige Gewalt darf nicht geduldet werden. Es ist Aufgabe unserer Justiz, den Opfern zügig zu ihrem Recht zu verhelfen. Opfer von Gewalt, egal in welcher Ausprägung, haben aus meiner Sicht das Recht auf jedwede Unterstützung unserer Gesellschaft. Es braucht schnelle und unbürokratische Hilfe, um das Erlittene zu verarbeiten, juristisch und rechtsberatend genauso wie dabei, sich ein neues Leben aufzubauen. Diese Hilfe sicherzustellen, zu finanzieren und personell überhaupt möglich zu machen ist – parteienübergreifend - eine Aufgabe der Politik und nicht zuletzt der Gesellschaft."

Die märkischen Liberalen fordern daher eine bedarfsgerechte Ausstattung von Polizei und Justiz sowie eine ausreichende Finanzierung von Frauenhäusern und Beratungsstellen im Land und in den Kommunen.

Hintergrund
Oft werden Frauen und Mädchen dort Opfer, wo die Sicherheit eigentlich am größten sein sollte: in den eigenen vier Wänden. In Brandenburg nimmt Häusliche Gewalt seit Jahren zu. Waren es 2015 noch 2.028 Straftaten in diesem Kontext, lag deren Zahl 2016 bereits bei 2.123 Fällen, und die Dunkelziffer ist doch.


Hinweis: Politische Pressemitteilungen gibt der Meetingpoint als Komplettzitate wieder; unsere Leser sollen sich eine eigene Meinung zu den Äußerungen unserer Politiker machen - ohne wertende Meinungen der Redaktion. Die Redaktion distanziert sich ausdrücklich von den zitierten Inhalten/Aussagen und macht sie sich nicht zu eigen.


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