Nach 3 Jahren Ausbildung: Zimmerer-Gesellen in Götz freigesprochen / Innungs-Vorstand lobt: "Das kann die KI nicht"

„Heute seid ihr keine Lehrlinge mehr, ihr seid Fachkräfte und darauf könnt ihr stolz sein. Ein Gesellenbrief ist nicht nur einfach ein Stück Papier. Das ist dafür da, dass ihr drei Jahre voll durchgezogen habt. Ihr habt euch Wissen und Können angeeignet. Gebt alles auf der Baustelle als guter Geselle oder später als Meister“, munterte Torsten Werner, Vorstandsmitglied der havelländischen Zimmererinnung, die angehenden Gesellen auf. Insbesondere verwies er darauf, dass sie etwas schaffen, was man am Ende eines Arbeitstages sieht. „Seid stolz darauf, was ihr mit euren Händen erschaffen könnt. Das kann die KI nicht“, so Werner.

In seinem Grußwort betonte Ralph Bührig, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Potsdam, die Bedeutung des Handwerks, das Tradition mit moderner Innovation verbindet. Er zeigte den Absolventen die vielfältigen Karrierewege auf, die von der Spezialisierung bis hin zur Meisterausbildung und der Übernahme eines eigenen Betriebes reichen. Ralph Bührig vergaß aber auch nicht den Wegbegleitern, insbesondere den Familien, Ausbildungsbetrieben, Lehrern und ehrenamtlichen Prüfern, zu danken, die den Ausbildungserfolg mit ermöglichten.

Unter den jungen und frischgebackenen Zimmergesellen gab es auch zwei Jahrgangsbeste, die besonders geehrt wurden. Dafür stehen der Handwerkskammer immer wieder Partner zur Verfügung, die sich auch dem Handwerk verpflichtet fühlen. In diesem Jahr ehrte Silva Kasper von der IKK Brandenburg und Berlin den Zimmerer Emil Tizian Paepke aus Klein Machnow. Die zweite Ehrung übernahm Steven Müller von der INTER Versicherungsgruppe. Er zeichnete Valentin Block aus Linthe als Jahrgangsbesten aus.

Vor dieser Ehrung übergaben Michaela Zindl, Vorsitzende des Prüfungsausschusses, sowie Obermeister Andreas Kreusch und Vorstandsmitglied Torsten Werner an 16 Zimmerer und einen Ausbaufacharbeiter die Gesellenbriefe. Mit Jeanette Fassauer von der Zimmerei Florian Landgraf in Wiesenburg/Mark war eine junge Frau dabei. Die ersten, die ihren Gesellenbrief erhielten waren Eric Franz Prill von der Zimmerei Andreas Kreusch in Havelsee, Ortsteil Marzahne, Leon Burkhard aus der Holzbau Johannsen GmbH in Schönwalde-Glien, Junis Elias Galandi und Emil Tzian Paepke von der Zimmerei Meyer GmbH in Beelitz, Ortsteil Busendorf.

Als nächste durften Valentin Block von der Zimmerei Thomas Ehlert aus Nuthe-Urstromtal, Gaith Aleta von der Thiele HausBau GmbH in Germendorf und Bastian Böckel von der Zimmerei & Dachbau Schumann aus Rheinsberg, Ortsteil Braunsberg ihre Briefe entgegennehmen. Danach gab es die Briefe und die obligatorische Anstecknadel für Leon Naujoks von der Bauzimmerei Mirko Gierz in Wittenberge, Tjark Drieschner von der Zimmerei/Dachdeckerei Haberland Pechstein GmbH in Potsdam und für Hannes Paluszek von der Wittstocker Zimmerei Thomas Brigzinsky.

Von der Zimmerei Schmiechen & Grüber GmbH in Bergholz-Rehbrücke kommt Jakob Konstantin Peschel, der ebenso wie Paul Steinhauer von der Zimmerei & Dachdeckerei Stefan Pöhl aus Neuruppin, Jill Kottke von der Dirk Witzlau Zimmerei GmbH in Dabergotz, Moritz Bergmann von der Zimmerei René Quappe in Blankenfelde-Mahlow und Santiago Kleist von der Zimmerei & Holzbau Georgik/Otto in Velten den Gesellenbrief erhielt. Ebenso erhielt Felix Redlich von der Zimmerei Schulz GmbH in Marienfleiß seinen Gesellenbrief als Ausbaufacharbeiter.

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