Prof. Dr. Karsten Krauskopf wird Vizepräsident für Forschung und Transfer der Fachhochschule Potsdam

Die Idee: Wenn Kollegen entdecken, dass sie aus unterschiedlichen Perspektiven an verwandten Fragen arbeiten, wächst daraus schnell etwas Gemeinsames. "Dafür ein gutes Feld zu bereiten, sehe ich als wichtigen Teil meiner Aufgabe. Gleichzeitig möchte ich die starken und die neu entstehenden Forschungslinien zusammenführen, damit nach innen Orientierung entsteht und nach außen klarer wird, wofür die Forschung der FH Potsdam steht. Transfer gehört für mich unmittelbar dazu: Im Austausch mit Praxis, Gesellschaft, Kultur, Verwaltung und Wirtschaft entstehen neue Fragen und häufig auch neue Forschung", so Krauskopf.

Konkret wird das beim Promotionsrecht. Im August 2026 hat das Promotionskolleg der brandenburgischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften das Promotionsrecht erhalten. Die FH Potsdam ist eine der vier Trägerhochschulen.

Dahinter liegen "mehr als zehn Jahre Arbeit" vieler Kollegen an der FH Potsdam und den anderen Brandenburger HAWs, erläutert Krauskopf.

Zur Person Prof. Dr. Karsten Krauskopf ist Diplom Psychologie und seit April 2020 Professor für Psychologie in der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Potsdam. Er leitet das Familienzentrum an der Hochschule und war zur Wahl ins neue Amt Mitglied des Senats. Zuvor war er wissenschaftlicher Koordinator des Schwerpunkts „Inklusion und Heterogenität" im BMBF-Projekt PSI-Potsdam und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam. Er studierte Psychologie sowie Japanologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und promovierte 2012 am Leibniz-Institut für Wissensmedien und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der multiprofessionellen Kooperation in pädagogischen Kontexten, sozial-emotionalen Kompetenzen pädagogischer Fachkräfte, dem Lehren und Lernen mit digitalen Werkzeugen, sowie der Professionalisierung in der Frühen Bildung.
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