Potsdam gedenkt des Mauerbaus
"Der 13. August mahnt uns, was es bedeutet, wenn Freiheit, Freizügigkeit und Menschenrechte eingeschränkt und Grenzen zu Instrumenten der Unfreiheit werden", sagt Bürgermeister Burkhard Exner. Der Mauerbau habe Familien auseinandergerissen und Leben zerstört. Freiheit und Demokratie seien nicht selbstverständlich, man müsse sie jeden Tag bewahren und verteidigen.
Ab 15 Uhr laden die Landeshauptstadt Potsdam und die Fördergemeinschaft "Lindenstraße 54" zur Gedenkveranstaltung an der Skulptur NIKE 89 an der Glienicker Brücke ein. Ein Grußwort spricht Brigitte Meier, Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit. Weitere Redner sind Michael Cramer, ehemaliger Europa-Abgeordneter und Initiator des Berliner Mauerradwegs, und Frank Otto, früher in der Potsdamer Bürgerrechtsbewegung aktiv, der aus persönlicher Perspektive auf die Teilung zurückblickt. Durch die Gedenkstunde führt Dr. Thomas Götz, Vorsitzender der Fördergemeinschaft. Der Saxophonist Wenzel Benn begleitet musikalisch. Kränze und Blumen werden niedergelegt.
Exner selbst nimmt zur gleichen Zeit an der zentralen Gedenkfeier des Landes Brandenburg in Großziehten (Gemeinde Schönefeld) teil und legt dort einen Kranz nieder. Ab 18 Uhr folgt ein weiteres Gedenken an der Mauergedenkstätte im Gutspark Groß Glienicke. Hier sprechen Exner und der Spandauer Bezirksbürgermeister Frank Bewig Grußworte, auch hier wird ein Kranz niedergelegt.







