Finsternis trifft Sternschnuppen

Das Ende bekam in Potsdam niemand zu sehen. Um 20.38 Uhr ging die Sonne unter, noch teilweise verfinstert.

So tief hat sich der Mond seit 1999 nicht mehr vor die Sonne geschoben. Nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) lag die Bedeckung bundesweit zwischen knapp 84 Prozent im Nordosten und bis zu 90 Prozent im Südwesten. Berlin und Brandenburg kamen auf rund 85 Prozent. Total wurde die Finsternis nur in Westisland, Nordspanien und auf Mallorca.

Fachwissen gab es gleich dazu. Im Park Babelsberg bot das AIP Vorträge und eine gemeinsame Sonnenbeobachtung an.

Für Ausdauernde ging es nach Sonnenuntergang weiter. In derselben Nacht erreichten die Perseiden ihr Maximum. Der Sternschnuppenstrom zeigte sich bei Neumond, der Himmel blieb also dunkel.

Auf die nächste Finsternis dieser Größe muss Potsdam lange warten. Eine Bedeckung von rund 90 Prozent gibt es in Deutschland laut DLR erst am 13. Juli 2075 wieder. Die nächste totale Sonnenfinsternis über Deutschland folgt sogar erst 2081, dann durch den Südwesten. Kleiner fällt die nächste partielle Finsternis über Potsdam aus. Sie steht am 2. August 2027 am Himmel.

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