3.000 Euro für Apfelfest in der Russischen Kolonie Alexandrowka
Die Alexandrowka wurde 1826 auf Wunsch des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. nach dem Vorbild des russischen Parkdorfes Glasowo bei St. Petersburg errichtet und gehört heute zum UNESCO-Welterbe Potsdam. Die von Peter Joseph Lenné gestalteten Gartenanlagen waren seinerzeit Ausdruck einer modernen Landwirtschaftspolitik: In den Gärten wurden zahlreiche Obstsorten zur Selbstversorgung sowie zu Anschauungszwecken kultiviert. Sie prägten von Beginn an das Erscheinungsbild der Kolonie.
Manja Schüle betont dazu: „Die Alexandrowka ist ein Ort, an dem Geschichte Wurzeln geschlagen hat. Aber sie erzählt nicht nur Geschichte – sie lebt und wächst mit den Menschen, die sie bis heute gestalten. Ein Apfelbaum ist dabei ein schönes Sinnbild für unsere Verantwortung gegenüber dem Welterbe: Wir pflanzen und pflegen heute, damit kommende Generationen ernten können. Das Apfelfest macht dieses kulturelle Erbe unmittelbar erlebbar: Geschichte bleibt lebendig, wenn wir sie erzählen, weitergeben und Menschen die Möglichkeit geben, sie selbst zu entdecken. Genau das gelingt hier auf wunderbare Weise – gemeinsam mit Familien, Nachbarinnen und Nachbarn sowie Gästen aus nah und fern. Mein herzlicher Dank gilt deshalb dem Förderverein Alexandrowka, der mit seinem großartigen Engagement dafür sorgt, dass dieses besondere Erbe auch in Zukunft Wurzeln schlägt und Früchte trägt.“







