10.000 Kilometer im Sattel

Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Unterwegssein. Dazu kommt ein freundschaftlicher Wettbewerb zwischen Nord- und Südroute. Für jeden Mitfahrer werden die gefahrenen Strecken als Personenkilometer gezählt. Am Ende zählt, welche Route mehr Menschen aufs Rad gebracht hat. Die Etappen verteilen sich auf beide Routen und reichen von kurz bis lang, von leicht bis anspruchsvoll. Angesprochen sind vor allem die Menschen aus der jeweiligen Region.

Renate Weisse, stellvertretende Vorsitzende des ADFC Brandenburg, freut sich über den Zuspruch. Sie verweist aber auch auf offene Baustellen. "Radfahren bringt Menschen zusammen, motiviert zur Bewegung und zeigt die Schönheiten der Region. In den bisherigen Gesprächen über Radwege, Bus- und Bahnverbindungen wird aber auch deutlich: in Brandenburg gibt es ein großes Potenzial für eine nachhaltige Mobilität, zu touristischer Stärke und einem beherzten Miteinander – aber es müssen auch noch viele Hürden bei der Verkehrsinfrastruktur überwunden werden", sagt sie.

Geführt werden die Touren ehrenamtlich von ausgebildeten ADFC-TourGuides. Unterwegs kehren die Teilnehmer an regionalen Sehenswürdigkeiten ein, machen Pause an Seen und Waldrändern und werden mitunter von Lokalpolitikern bei Abfahrt und Ankunft begrüßt.

Noch an zwei Wochenenden geht es weiter. Mitfahren können erfahrene Tourenradler, Gelegenheitsradler und alle, die das Fahrrad neu für sich entdecken wollen. An den Stopps gibt es außerdem Radcodierungen und Infostände. "Wir freuen uns sehr, wenn sich weitere Mitfahrende anschließen und wir noch mehr Menschen für das Radfahren begeistern können", ruft Weisse auf. Etappenpläne, weitere Infos und die Anmeldung gibt es unter [www.adfc-on-tour.de].

Zum Abschluss geht es am 23. August nach Fürstenwalde/Spree. Auf dem Marktplatz wird die erfolgreichere Route ausgezeichnet. Vor allem aber wird das gemeinsame Engagement für mehr Radverkehr in Brandenburg gewürdigt.

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