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Alarmstufe Gas: Diese Mehrbelastung kommt auf die Verbraucher zu

Sonstiges
  • Erstellt: 23.06.2022 / 17:28 Uhr von at/pm
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat mit der Alarmstufe die zweite von drei Stufen des Notfallplans Gas ausgerufen. Der Notfallplan Gas bedeutet nichts Gutes für Verbraucher. Experten erwarten hohe Nachzahlungen im kommenden Jahr. Habeck selbst schließt weiter steigende Energiepreise ebenfalls nicht aus. 

„Mit der heute ausgerufenen Alarmstufe müssen Verbraucher:innen damit rechnen, dass die Energiepreise noch weiter steigen. Natürlich sind Verbraucher:innen besorgt.“, so Jutta Gurkmann, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv). Der vzbv fordert, dass Gewinne in der Krise bei Kraftstoff, Gas oder Öl nicht zulasten der Verbraucher an Unternehmen fließen dürfen. Hier muss die Bundesregierung einen Riegel vorschieben. Der vzbv hat zudem bereits ein drittes Entlastungspaket gefordert, das nun umso dringlicher angemahnt wird. 

"Zudem muss Paragraf 24 des Energiesicherungsgesetzes, den Minister Habeck heute als scharfes Schwert bezeichnet hat, überarbeitet werden. Es könne nicht sein, dass in der Notlage Verbraucher:innen binnen einer Woche gegebenenfalls unbegrenzte Preissteigerungen hinnehmen müssen. Viele könnten die Energiepreise schon jetzt nicht mehr stemmen. Eine quasi ungefilterte Preissteigerung würde zu einer Überbelastung vieler führen. Hier muss nachgebessert werden“, so Jutta Gurkmann.

Mit der Alarmstufe 2 dürften Gasversorger schon bald das Recht bekommen, „ihre Gaspreise gegenüber ihren Kunden auf ein angemessenes Niveau anzupassen“. Versorger, die wegen des Ausfalls russischer Lieferungen gezwungen sind, ersatzweise teures Erdgas an den Energiemärkten nachzukaufen, können ihre Mehrkosten dann direkt auf ihre Kunden abwälzen. 

Wieviel kommt auf die Verbraucher zu? WELT hat berechnet, wie hoch die Mehrbelastung für Kunden werden könnte. Es kommen Summen heraus, die Millionen Bürger sich gar nicht leisten könnten.  Ein Haushalt mit der Größe von 100 Quadratmeter und einem jährlichen Verbrauch von 12.000 Kilowattstunden müsste demnach aufs Jahr gerechnet 1.680 Euro mehr gegenüber dem heute schon erhöhten Preis und 2640 Euro mehr gegenüber dem Preisniveau von 2020 bezahlen.

Bilder

Quelle: (c) Gert Baumbach - vzbv
WELT_Quelle Blooberg
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Kommentare

  •  
    Gerd schrieb um 21:48 Uhr am 23.06.2022:
    Jahrzehntelang gab es Energie pünktlich, bezahlbar und verlässlich .. durch Russland und die Sowjetunion …
    Aber jetzt will Habeck ja teures Fracking Gas und LNG von den Superdemokraten aus Katar …
    Jubelt mal alle weiter dieser AmpelRegierung zu …
    diese Ampelregierung ruiniert Deutschland und die Meisten klatschen noch dazu, stimmen weiter für den Krieg … es muss noch alles viel teurer werden …,
    300 Millionen Euro für die Taliban, 10 Milliarden Euro für Indien, schwere Kriegswaffen für die Ukraine und weitere hunderte Millionen Euro , H4 für "Ukrainer" seit 1.6. -- ohne Prüng auf Vermögen ..., , 450 Millionen Euro Kindergeld für im Ausland lebende Kinder ... das ist nur eine Auswahl .. , also jammert nicht ... ihr habt es alle so gewollt ...
    •  
      der fremde Krieg geht uns nichts an schrieb um 21:15 Uhr am 23.06.2022:
      Das ist äußerst infam: Die seit 2021 bestehende neue Bundesregierung zieht die ganze deutsche Bevölkerung in einen Krieg der uns nicht angeht.
      Besonders der grüne Klima- u. Wirtschaftsminister Habeck zerstört ohne Not seit Jahrzehnten bestehende, klimafreundliche und verlässliche Transportwege, vernichtet Arbeitsplätze, reduziert durch exorbitant hohe Energie- und Kraftstoffpreise den Lebensstandard der Bürger und will seit 2016 Unfreundlichkeiten zu Russland schüren.

      Jörg Steinbach, SPD-Wirtschaftsminister Land Brandenburg sagte in „Brandenburg aktuell“vom 23.6.22: „Der Punkt ist, dass wir alle irgendwo einen Preis zu zahlen haben für diesen Krieg in der Ukraine, das ist ja vielleicht nochmal zu wiederholen, das dass ja nichts ist, was wir uns selber ausgedacht haben, sondern hier ist ein Aggressionskrieg gegenüber der Ukraine und wenn irgendwo in der Nähe Krieg ist, kann es keinen Gewinner geben, dann kann es an der Stelle nur Verlierer geben und so trifft es uns an der Stelle auch.“

      Dieser Krieg ist nicht unser Krieg, er geht uns absolut gar nichts an, wir wollen nicht, dass unser Steuergeld für fremde, militärische Zwecke von Drittländern mehrwertlos im Ausland vergeudet wird!
      Wir wollen keine Waffen, Munition und Ausrüstung in Kriegsgebiete von der Bundesregierung liefern lassen, uns dabei noch in fremde Kriege hineinziehen lassen.

      Wir wollen die bisherigen Gas- und Erdöltrassen, die sich bewährt haben, behalten.
      Weg mit der „CO2- Abgabe auf heiße Luft“, denn dieses viele zusätzliche Geld geht nicht zweckgebunden in den Bundeshaushalt und wird von da aus ins Ausland verteilt, während bei uns viele Bürger nicht mehr wissen, wie sie die Zeit bis zum nächsten Lohn überstehen sollen, von den Rentnern ganz zu schweigen.