Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

WETTER


Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-potsdam.de] oder 0176.346 14 200.

EVENT-KALENDER

Lade...

AOK-Expertentipp: Die Macht der Gedanken positiv nutzen

Druckansicht

Sonstiges

Erstellt: 13.04.2019 / 13:10 von AOK

Für Hunderte Schüler in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern hat die Abiturphase begonnen. Eine Ausnahmesituation, die sie an die Grenzen ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit bringen kann. Wie Schülerinnen und Schüler diese Stressphase gut überstehen und wie das Umfeld sie dabei unterstützen kann, verrät Birgit Lesch, Diplom-Psychologin bei der AOK Nordost.

Wie entsteht Prüfungsstress überhaupt?
Prüfungsstress entsteht vor allem durch die Macht der Gedanken. Es heißt nicht umsonst, dass Gedanken Berge versetzen können. Sie können aber auch Berge aufbauen. Wir machen vor Prüfungen oft den Fehler, den Berg an Lernstoff noch durch negative Gedanken zu zementieren. Etwa: „Das ist zu viel, das schaffe ich nicht.“ Damit erzeugen wir Angst und Druck. Das blockiert uns.

Wie gehe ich am besten damit um?
Sich mit diesen negativen Gedanken herumzuschlagen, kostet Zeit und Energie, die besser in das Lernen investiert wären. Deshalb: „Anfangen und einfach machen!“ Wichtig ist es, sich der Kraft der Gedanken bewusst zu sein. Sobald man in die negative Gedankenspirale abrutscht, kann man innerlich ein Stoppschild hochhalten und positive Gedanken dagegensetzen. Zum Beispiel: „Ich bereite mich gut vor und werde mein Bestes geben. Mehr kann ich nicht tun.“ Sehr hilfreich ist es auch, rechtzeitig einen realistischen Lernplan zu machen und in diesen Puffer und Pausen zu integrieren. Freizeit und Lernphasen sollten strikt voneinander getrennt werden. Denn unser Gehirn benötigt Ruhezeiten, um das neu Gelernte zu verarbeiten.

Wie gehe ich mit einem Blackout in der Prüfung um?
Sollte es zu dem gefürchteten Blackout kommen, ist es am besten, damit offensiv umzugehen. Die meisten Prüfer haben durchaus Verständnis dafür, dass so etwas in der Aufregung passiert. Am besten spricht man den Blackout an und bittet darum, dass die Frage noch einmal wiederholt oder zurückgestellt wird.

Wie kann das Umfeld unterstützen?
Generell gilt: Alles, was positive Gedanken und Gefühle auslöst, hilft. Freunde und Familie können die Prüflinge unterstützen, indem sie sie positiv bestärken und für Ausgleich im Lernstress sorgen. Das tun sie, indem sie die Lernenden an vergangene Erfolge erinnern, sie zum Beispiel zu Spaziergängen an der frischen Luft überreden, mit einem Kinobesuch überraschen oder ihnen ihr Lieblingsessen kochen.

Dieser Artikel wurde bereits 28 mal aufgerufen.

Bilder


  • Birgit Lesch_Foto_AOK Nordost


Kommentare

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Soll der Kommentar später einmal entfernt werden, maile einfach kurz an [info@meetingpoint-potsdam.de]. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.