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Klimaprotest an der Sixtinischen Madonna

Sonstiges
  • Erstellt: 23.08.2022 / 16:32 Uhr von at
In der Dresdner Gemäldegalerie Alte Meister haben sich zwei Klimaaktivisten mit Sekundenkleber an eines der berühmtesten Gemälde der italienischen Renaissance, der „Sixtinische Madonna“ von Raffael geklebt. Ob das Gemälde oder der Rahmen dabei beschädigt wurden, ist noch unklar. Die Aktivisten der Gruppe „Letzte Generation“ wollten damit gegen die Klimapolitik der Regierung demonstrieren.

Die weltweit voranschreitende Klimakatastrophe sei „unignorierbar“, hieß es in einer Mitteilung einer Sprecherin der Gruppe. Die globale Erhitzung betreffe alle: „Alles, was uns lieb ist, wird durch die Klimakatastrophe zerstört werden.“ Es müsse sofort gehandelt werden.

Die „Sixtinische Madonna“ sei ein starkes Symbol, sagte die 21 Jahre alte Aktivistin Maike Grunst, die gemeinsam mit einem 28-Jährigen zuvor die Absperrung vor dem Bild überwunden hatten. Als daraufhin der Alarm losging, räumten Sicherheitsleute nach Angaben eines dpa-Reporters den Raum.

„Maria und Jesus blicken mit Furcht in die Zukunft. Sie sehen dem Kreuztod Christi mit Schrecken entgegen. Ein genauso vorhersehbarer Tod wird auch das Resultat des Klimakollaps sein. Und zwar auf der ganzen Welt.“, befürchtet Grunst.

Bereits zwei Tage zuvor hatten sich zwei junge Männern der Gruppe vor einem berühmten Fresko einer für ihrer Wandgemälde bekannte Kapelle in der norditalienischen Stadt Padua, an einem Geländer in der Cappella degli Scrovegni angekettet und Touristen vor der Entwicklung des Klimas gewarnt. Am Ende trugen die alarmierten Polizisten die Demonstranten aus dem Gotteshaus.

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