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Theateraufführung ‚Frauen, die wir kennen sollten‘ / Projekt sucht Spender

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  • Erstellt: 14.09.2022 / 12:54 Uhr von eb
Der neu gegründete Theaterverein 'ESCALA e.V. – Kunst und Kultur im internationalen Kontext‘ möchte zum Blick über den Tellerrand einladen. Vier Frauen, die sich aktiv um Menschenrechte und eine gerechtere Welt bemühten, stehen im Zentrum der Theateraufführung ‚Frauen, die wir kennen sollten‘ am 24. September um 19 Uhr im Kulturhaus Babelsberg (Eintritt frei, Spenden erbeten, Anmeldung: 0331-7049264) und 30. September um 19 Uhr im Heidehaus Babelsberg.

Die Frauen, um die es in der im Rahmen des ‚Kultursommer 22‘ stattfindenden Aufführung geht, engagierten sich in der Politik oder in der Pädagogik und fanden ihre Ausdrucksmittel oft auch in der Kunst. Allen gemeinsam war der Wille zur Veränderung. Frauen von heute werden die historischen Persönlichkeiten in Theatersequenzen von 20 Minuten Länge erlebbar machen.

„Frauen, die wir kennen sollten“ ist ein Projekt des Vereins ‚ESCALA e.V. – Kunst und Kultur im internationalen Kontext‘, der seinen Sitz in Potsdam hat und mit seinen Theaterstücken sowie seinem internationalen Ensemble zu einem Blick über den Tellerrand einladen möchte. Es spielen Frauen aus Israel, Spanien und Deutschland. Zu zweien von den Theatermonologen gibt es Workshops für SchülerInnen (Olympe de Gouges + Marie Juchacz), für zwei weitere sucht der Verein noch Finanzierungsmöglichkeiten. Gespendet werden kann unter [www.betterplace.org].

Die Frauen, um die es geht:
Olympe de Gouges (Frankreich): Revolutionärin, Frauenrechtlerin, Schriftstellerin und Theaterautorin im Zeitalter der Aufklärung. Sie ist die Verfasserin der sog. Frauenrechtsdeklaration von 1791.

Neus Català (Spanien): Mitglied der Sozialistischen Partei Kataloniens. Engagiert während des Spanischen Bürgerkriegs gegen Franco, im Exil aktiv in der französischen Resistance, von wo sie deportiert wurde. Sie war die letzte spanische Überlebende des Konzentrationslagers Ravensbrück.

Marie Juchacz (Deutschland): deutsche Sozialreformerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin. Sie war die erste Frau, die 1919 eine Rede in der Weimarer Nationalversammlung hielt. Gründerin der AWO. Exiljahre in den USA.

Friedl Dicker-Brandeis (Österreich): Künstlerin und Kunstpädagogin. Studierte am Bauhaus in Weimar. Gab Kindern und Jugendlichen während ihrer Inhaftierung in Theresienstadt zwei Jahre Kunstunterricht. Sie wurde nach Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Schauspielerinnen:

Sharon Kotkovsky: Olympe de Gouges
Veronica Bas: Neus Català
Nicole Rehfeld: Marie Juchacz
Eva Sperschneider: Friedl Dicker Brandeis

Regie: Sabine Wiedemann

Bilder

Foto_Karawanserei
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