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Die Adler mit Unentschieden gegen die Eulen

Sport
  • Erstellt: 18.09.2022 / 12:14 Uhr von vfl
Das Endergebnis von 26:26 im Spiel der Adler gegen die Eulen konnte keine eindeutige Antwort auf die Frage des Hallensprechers Michael Bernatek geben, wer am gestrigen Tag wem die Federn rupfen würde. Am Ende haben beide Teams nach nervenaufreibenden 60 Minuten Federn gelassen.

In einem insgesamt hart aber fair geführten Spiel waren es zuerst die Eulen, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken konnten. Gestützt auf einen starken Torwart Ziga Urbic konnten sich die Ludwigshafener über die Stationen 1:3 und 2:5 beim Stand von 3:7 auf vier Tore absetzen. Immer wieder scheiterten die Mannen von Bob Hanning in dieser Phase am gegnerische Torwart und an sich selbst. Potsdam leistete sich zu viele technische Fehler und konnte auch klarste Chancen nicht verwerten. Das die Führung der Eulen nicht höher ausfiel, war zum Einen der guten Abwehrleistung inkl. einiger Paraden von Lasse Ludwig geschuldet, auf der anderen Seite war das Spiel der Eulen ebenfalls keineswegs fehlerfrei. Dann fingen sich die Mannen von Bob Hanning, der nun in der Rückraumbesetzung Kaludjerovic, Sauter und Lichtlein eine funktionierende Kombination für den Angriff fand. Mit einem 12:12 ging es in die Halbzeitpause, ein vermeintliches Tor von Torhüter Lasse Ludwig, der den Ball Sekundenbruchteile zu spät ins leere gegnerische Gehäuse warf, wurde korrekterweise nicht anerkannt. Das Momentum lag aber nun beim VfL. Nach der Pause wog das Spiel bis zum 20:20 Tor um Tor. Dann sollte die stärkste Phase der Hausherren folgen: ein 4:0 Run inkl. zweier schöner Tore vom eingewechselten Nils Fuhrmann ließ die Halle kochen, der zweite Heimsieg im zweiten Heimspiel lag auf dem Silbertablett. Innerhalb weniger Minuten wurde dieser Vorsprung jedoch verspielt, ein gehaltener 7m von Urbic, der am Ende auf 13 Paraden und eine Quote von 35% gehaltener Bälle kam, gegen Moritz Sauter war die Initialzündung für die erfolgreiche Aufholjagd der Eulen. Immer wieder fanden die Eulen mit dem zusätzlichen Feldspieler nun Lücken in der Abwehr des VfL. Beim Stand von 25:25 eine Minute vor Schluss war der Vorsprung aufgebraucht. In eigenem Ballbesitz fasste sich nun der gut aufspielende Vasilije Kaludjerovic ein Herz und erzielte mit seinem fünften Treffer die letztmalige Führung. Es waren nur noch gut 30 sek zu spielen und Ludwigshafen ging mit der Hereinnahme des 7. Feldspielers weiter aufs Ganze. Die Belohnung war 5 Sekunden vor Schluss der Ausgleichstreffer durch Maximilian Haider. Bob Hanning nahm sofort die Auszeit und besprach mit seinen Jungs den letzten Spielzug. Der Pass auf den einlaufenden Marcel Nowak sollte jedoch nicht mehr ankommen und so musste sich der VfL mit dem Unentschieden begnügen. Alles in Allem war es ein leistungsgerechtes Ergebnis, die große Chance auf einen Sieg wurde allerdings am Ende leichtfertig verspielt.

Torschützen: Sauter (7/3), Lichtlein (5), Kaludjerovic (5), Fuhrmann (2), Nowak (2), Hansson (1), Simic (1), Thiele (1), Orlov (1), Obermann (1)

Paraden: Ludwig (10), 28 %

Bilder

Foto: Sylvia Göres
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