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Red Metal. Die Heavy-Metal-Subkultur der DDR

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  • Erstellt: 21.09.2022 / 14:51 Uhr von at/pm
Im Museum für Stadt und Technik Ludwigsfelde gibt es am Samstag, 24.9., einen Vortrag mit anschließendem Gespräch zum Thema „Red Metal. Die Heavy-Metal-Subkultur der DDR“.

Die ostdeutsche Heavy-Metal-Szene war zeitweise die größte renitente Jugendsubkultur in der DDR. Ihre Anhänger gerieten dabei mitunter in Konflikt mit dem Staat und der Polizei. Scharenweise fuhren sie in alle Ecken des Landes, um dort ausgelassen zu feiern, reichlich zu trinken und wild zu headbangen. Das passte nicht ins Musterbild vom sozialistischen Jugendlichen, das die SED propagierte. Der Historiker Nikolai Okunew, dem mit seinem Buch „Red Metal – Die Heavy-Metal- Subkultur der DDR“ ein Überraschungserfolg gelang, erzählt zusammen mit Frank Lawrenz, ehem. Gitarrist der legendären Kultgruppe „Biest“, deren fünf Musiker aus Ludwigsfelde und Jüterbog kamen, von der besonderen Fankultur, der Musik und den ostdeutschen Metal-Bands sowie den Glücksmomenten und zahlreichen Problemen, mit denen Musiker und Fans im Osten zu kämpfen hatten.

Zu Gast
Dr. Nikolai Okunew; Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Frank Lawrenz; Gitarrenlehrer und ehemaliger Gitarrist der Heavy-Metal-Band „Biest“

Es moderiert Dr. Peter Ulrich Weiß (LAkD, Beauftragter des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD)). Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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