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2. Tourismustag in Werder mit 40 Teilnehmern

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 22.09.2022 / 06:22 Uhr von hkx
Nach einer Corona-bedingten Pause hat am Dienstag der 2. Tourismustag der Stadt Werder (Havel) stattgefunden. Rund 40 Teilnehmer trafen sich dazu im Hotel und Restaurant „Zum Rittmeister“ in Kemnitz. Nach der Begrüßung durch Werders 1. Beigeordneten Christian Große und einem Vortrag zur neuen Tourist Information ging es um ein brandaktuelles Thema: die Fortschreibung der Erholungsortsentwicklungskonzeption.

Mit der Aktualisierung dieses Tourismuskonzeptes der Stadt ist das Beratungsunternehmen Projekt M in Hamburg beauftragt worden. Matthias Wedepohl von Projekt M erklärte, dass mit dem Konzept bis Anfang 2023 die Marschrichtung des Staatlich anerkannten Erholungsortes für die kommenden zehn Jahre festgelegt werden soll.

Werder hat am 27. November 2002 in der damals gerade erworbenen Bismarckhöhe von Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns die Ernennungsurkunde erhalten, die Stadt trägt den Erholungsort-Titel also seit fast 20 Jahren. „Der Titel kennzeichnet, dass man besser ist. Das heißt aber auch, dass die Gäste mehr erwarten", so Matthias Wedepohl.

Er erklärte, dass die Erholungsortsentwicklungskonzeption ein Pflichtelement für die Prädikatisierung zum „Staatlich anerkannten Erholungsort“ sei. "Sie ist das Drehbuch, wie es touristisch weitergeht mit der Stadt." In der Hinsicht habe sich in den vergangenen Jahren viel bewegt. Rund 70 Prozent der Ideen aus der letzten Konzeption seien umgesetzt worden.

Er nannte beispielhaft den neuen Standort der Tourist Information, die Neuaufstellung des Stadtmarketings, die neue Website der Stadt, das neue Besucherleitsystem und natürlich die Angebote der Havel-Therme. Im Referenzjahr 2019 sei die Bettenauslastung in Werder mit 47,9 Prozent weit über dem Landedurchschnitt gewesen. Der Bruttoumsatz der Tourismuswirtschaft in Werder liege inzwischen bei jährlich 124 Millionen Euro.

Das Freizeitangebot in der Stadt habe sich seit der letzten Konzeption deutlich verbessert und "es gibt jede Menge Boote, mit denen man als Gast auch fahren kann", so Matthias Wedepohl. Auch die Rederei Kuhl habe vor zehn Jahren noch nicht bestanden. Reserven sieht er beispielsweise noch bei der Erlebbarkeit regionaler Produkte. In einer Ideenbox konnten sich die Teilnehmer des Tourismustages mit eigenen Wünschen und Ideen einbringen.

Auch dem Thema Barrierefreiheit will sich die Stadt in der neuen Konzeption verstärkt stellen. In einem Impulsvortrag sensibilisierte Dr. Kai Pagenkopf von Neumann Consult in Münster die Teilnehmer zu diesem Thema. Barrierefreiheit sei ein wichtiges Qualitätsmerkmal, das nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen, sondern allen Gästen zugutekommt, betonte er.

Um digitale Kooperationen im Tourismus ging es im Vortrag von Olivia Kalinowski vom Digitalwerk Werder (Havel), das sein Beratungsspektrum vom Handwerk auf weitere Unternehmungen erweitert hat. Nicht zuletzt wurde die Brauerei des Rittmeisters durch den Braumeister vorgestellt. Die Pausen und die Zeit danach wurden für den entspannten Austausch genutzt.

Bilder

Begrüßung vom 1_Beigeordneten Große beim 2. Tourismustag_Foto_STadt Werder (Havel_hkx
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