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Beschäftige des Potsdamer Klinikums fordern mehr Lohn mit Mehrheitspetition

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 23.01.2023 / 13:01 Uhr von eb/pre
Am kommenden Mittwoch, 25. Januar, präsentiert die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine Petition der Beschäftigten des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam. “Die Mehrheit der nichtärztlichen Beschäftigten hat sich an einem sogenannten Stärketest beteiligt und hat sich mit ihrer Unterschrift hinter die Forderungen zur anstehenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst gestellt”, so Torsten Schulz, zuständiger ver.di-Gewerksschaftssekretär. “Die Petition sollte dem Geschäftsführer des Klinikums überreicht werden, der jedoch aus verschiedenen Gründen an der Übergabe nicht teilnehmen wird.” 

Die Forderungen in der Tarifrunde für die rund 1.500 Beschäftigten des Klinikums Ernst von Bergmann und für bundesweit zirka 2,5 Millionen Beschäftigten sind: 10.5 Prozent mehr Lohn - mindestens aber 500 Euro pro Monat mehr, 200 Euro mehr für Auszubildende und eine unbefristete Übernahme nach der Ausbildung. Die Laufzeit des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst soll bei zwölf Monaten liegen.
„In Zeiten einer sehr hohen Inflationsrate ist es nur folgerichtig, dass die Beschäftigten sich hinter die Forderungen stellen und mit diesem Auftakt deutlichen machen, wie geschlossen und entschlossen sie die Tarifrunde anpacken“, so Torsten Schulz.
Die Unterschriften werden am Mittwoch um 14.30 Uhr vor dem Haupteingang des Klinikums, Charlottenstraße 72, präsentiert. Der Oberbürgermeister der Stadt, Mike Schubert, ist dazu eingeladen.

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