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Potsdamer Wasserballer im Viertelfinale des deutschen Pokals

Sport
  • Erstellt: 25.01.2023 / 07:01 Uhr von André Laube
Mit dem ersten Pflichtspielsieg der Saison haben sich die Bundesliga-Wasserballer der Potsdam Orcas ins Viertelfinale des Deutschen Pokals gespielt. Beim West-Zweitligisten SV Blau-Weiß Bochum tat sich die die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir am Sonntag über weite Strecken schwer, siegte aber 13:9 (4:1, 3:4, 4:1, 2:3). „Mit Ruhm haben wir uns nicht bekleckert, unterm Strich aber sicher gewonnen“, bilanzierte Potsdams Kapitän Ferdinand Korbel die Leistung pragmatisch. „Wir freuen uns über den ersten Erfolg in der schweren Saison und wollen daran jetzt anknüpfen.“ 

Gegen wen es in der nächsten Runde geht, die bereits für den 11. Februar terminiert ist, steht leider noch nicht fest. Wann die Auslosung stattfindet, ist ebenfalls nicht bekannt. „Es ist gerade wirklich mühsam mit dem Verband“, sagt Dr. Lars Götz, Wasserball-Abteilungsleiter im OSC Potsdam. „Wir haben auch noch Bundesligaspieltermine, die wegen Veränderungen des Nationalmannschaftskalenders verlegt werden müssen, und können nicht planen.“
Neben sechs Teams der Bundesliga-A-Gruppe haben sich die B-Gruppen-Vertreter SV Cannstatt und SV Bayer Uerdingen 08 für die Runde der besten acht Mannschaften qualifiziert.
Der Fokus Potsdams richtet sich jetzt aber zunächst auf das schwere Bundesliga-Auswärtsspiel beim SV Ludwigsburg 08 am Samstagabend. Der Tabellen-Fünfte, der das Tchir-Team im neuen Sportbad NeckarPark empfängt, geht als klarer Favorit ins Match. Der eindrucksvolle 14:6-Erfolg im Pokal-Lokalderby gegen den SSV Esslingen am letzten Donnerstag unterstreicht diese Rolle klar. „Die Punkte herschenken, wird das Team ganz sicher nicht“, sagt André Laube, sportlicher Leiter der Orcas. „Wenn unsere junge Truppe einen Sahnetag erwischt, geht da bestimmt etwas.“
„Das Pokalspiel in Bochum hat uns nochmal ein paar Schwachpunkte gezeigt“, so Korbel. Es hätte phasenweise an Entschlossenheit und Härte im Defensivverhalten sowie Effizienz besonders im Überzahlspiel gefehlt, monierte der deutsche Nationalspieler. „Das sind alles Dinge, die wir aber in den nächsten Wochen und vielleicht schon gegen Ludwigsburg lösen können.“
Gegen Bochum fuhr Potsdam einen Start-Ziel-Sieg ein. Zu Beginn des zweiten Viertels hatten sich die Orcas nach Treffern von Till Hofmann (2), Konstantin Hüppe, Finn Taubert und Arne Hofmann auf 5:1 abgesetzt, ehe sich erste leichte Fehler einschlichen. Die euphorischen Gastgeber verkürzten auf 3:5 und schlossen nach zwischenzeitlichem Treffer von Potsdams Matti Arnold sogar auf 5:6 auf. Arne Hofmann erzielte noch vor dem Seitenwechsel das 7:5; Korbel und Lauritz Lück markierten im dritten Abschnitt die Treffer zur 9:5-Führung.
Nach weiteren Toren von Arne Hofmann und Florian Burger ging es mit einem sicheren 11:6 ins Schlussviertel. In diesem traf der erst 15-jährige Hofmann noch zweimal und avancierte mit fünf Treffern zum besten Schützen der Partie; nach drei Toren der Hausherren endete das Match mit 13:9.
Potsdam: Torhüter Antonio Vukojevic/Erik Dortmann, Konstantin Hüppe (1), Finn Taubert (1), Arne Hofmann (5), Florian Burger (1), Matti Arnold (1), Lauritz Lück (1), Noel Eisenreich, Ferdinand Korbel (1), Till Hofmann (2), Ákos Karacs, Lu Meo Ulrich

Bilder

Beim 9:5 gegen Bochum markierte Rechtsaußen Lauritz Lück nach seinem Wechsel von der SG Neukölln seinen ersten Pflichtspiel-Treffer für die Potsdam Orcas. Foto: Sandra Seifert
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