Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

WETTER

Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-potsdam.de] oder 0176.346 14 200.

EVENT-KALENDER

Lade...

Potsdam übernimmt Koordination der „Städte Sicherer Häfen“

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 07.10.2019 / 12:48 von at

In der vergangenen Woche trafen sich Vertreter von 26 deutschen Städten des Bündnisses „Städte Sicherer Häfen“ in Rottenburg am Neckar zu einem ersten Arbeitstreffen. Das Bündnis, dem mittlerweile 100 Städte und Gemeinden beigetreten sind und welches im Frühjahr in Potsdam gegründet wurde, wird zukünftig durch die Stadt Potsdam mit ihrem Bereich „Partizipation und Tolerantes Potsdam“ koordiniert. Darauf haben sich die Bündnismitglieder geeinigt.

Oberbürgermeister Mike Schubert dazu: „Die Landeshauptstadt Potsdam übernimmt sehr gern die Koordination des Bündnisses. Wir, die Städte und Gemeinden Sichere Häfen, werden unsere Kräfte weiter bündeln, damit das Sterben im Mittelmeer endet und die aus Seenot geretteten Menschen bei uns aufgenommen werden. Dass die Rettungsschiffe mit den aus Seenot geretteten Menschen teils wochenlang nicht in europäischen Häfen anlegen dürfen und ihnen das Recht auf ein geordnetes Asylverfahren verweigert wird, ist unmenschlich.“

Darüber hinaus wurde ein 4-Punkte-Papier erarbeitet, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer in einem Gespräch mit Vertretern des Bündnisses vorgestellt werden soll.

Die Forderungen des 4-Positionen-Papier:

1. Die Bündnisstädte verstehen sich als humanitäre Wertegemeinschaft mit hoher Kompetenz für die Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen und bekräftigen ihr Angebot der zusätzlichen Aufnahme aus humanitären Notlagen im Mittelmeerraum.

2. Die Bündnisstädte fordern die Bundesregierung über die jetzt gefundene ad-hoc-Lösung auf, sich für eine langfristige Lösung zur Sicherung der Aufnahme aus Seenot geretteter Menschen auf europäischer Ebene einzusetzen und dazu jetzt einen eigenen Beitrag zu leisten. Seenotrettung ist kein Verbrechen und braucht sichere Häfen.

3. Die Bündnisstädte fordern die Bundesregierung auf, Transparenz im Verteilungsverfahren zu schaffen und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr Angebot umzusetzen. Die kommunale Aufnahme und erfolgreiche Integration braucht eine auskömmliche finanzielle und organisatorische Unterstützung.

4. Die Bündnisstädte intensivieren die erfolgreiche Bündnisarbeit und vernetzen sich stärker auf Landesebene und über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus.

Das nächste Arbeitstreffen findet im Frühjahr 2020 in Marburg statt.

Dieser Artikel wurde bereits 57 mal aufgerufen.

Bilder


  • Sicherer Hafen Potsdam, © Landeshauptstadt Potsdam/ Santiago Engelhardt


Kommentare

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Soll der Kommentar später einmal entfernt werden, maile einfach kurz an [info@meetingpoint-potsdam.de]. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.