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"One Billion Rising" am 14. Februar: Auch Potsdam tanzt gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 10.02.2024 / 18:01 Uhr von pre
Am 14. Februar heißt es wieder “One Billion Rising”. Bei der globalen Kampagne tanzen weltweit Menschen gegen die Gewalt an Mädchen und Frauen. Auch Potsdam ist dabei, ab 17 Uhr vor dem Brandenburger Tor. Die hiesige Aktion wird vom Autonomen Frauenzentrum in Kooperation mit dem Netzwerk der Brandenburgischen Frauenhäuser organisiert. „Gewalt, egal ob körperlich oder verbal, ist niemals normal. Die Betroffenen tragen daran keine Schuld“, so Katrin Aechtner, Geschäftsführerin im Autonomen Frauenzentrum. „One Billion Rising macht Mut, aktiv zu werden und gemeinsam etwas zu verändern."

Nach der Begrüßung durch das Frauenzentrum und einem Redebeitrag der Staatssekretärin Antje Töpfer wird gemeinsam eine Choreographie mit Anleitung getanzt. Zum Ausklang laden das Autonome Frauenzentrum und das Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser zum Verweilen vor dem Brandenburger Tor ein.
Das Lagebild häusliche Gewalt der Polizei Brandenburg verzeichnet für 2022 in der Landeshauptstadt 548 Fälle häuslicher Gewalt, das sind statistisch anderthalb Fälle pro Tag. Neben diesen von der Polizei erfassten Fällen gibt es vermutlich eine hohe Dunkelziffer.
Auch in vielen anderen Situationen erleben Frauen und Mädchen Gewalt: Am Arbeitsplatz, in der Schule, im öffentlichen Raum. Trans*, Inter- und Nichtbinäre Menschen erfahren teils massive Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung.

Bilder

"One Billion Rising" in 2023.
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