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Mit Blutwurst und Haxe: Schlachteplatte im neu eröffneten "Le Pot" in Neu Fahrland

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 10.02.2024 / 17:01 Uhr von Christiane Fuchs
Lutz Henke hat sich seinen Traum erfüllt. Als jemand, der das Essen liebt, lag es nahe, sich in diesem Metier selbstständig und aus der Kochleidenschaft ein Business zu machen. Caterings, Lieferservice und ein fahrender Foodtruck, so begann der ehemalige Leistungsschwimmer in der Gastronomie. Anfang Januar hat er das ‚Le Pot‘ in Neu Fahrland eröffnet und bietet in erster Linie deftige Küche an. Verschiedene Burgervariationen und unterschiedliche kulinarische Themenwelten stehen auf der Speisekarte. In zwei Wochen will er seine Gäste mit einem American Brunch überzeugen .

Heute steht aber erstmal die Schlachteplatte im Fokus. „Zu Ostzeiten gab es in der Lindenstraße ein Restaurant namens „Die Schlachteplatte“. Das hieß nicht nur so, sondern bot genau solche Schlachteplatten an“, so Lutz Henke. Weil ihm das damals so gefallen hatte, wolle er diese Tradition wieder beleben. Zumal die Nachfrage da wäre, denn viele kochten zu Hause gar nicht oder eher leichte Gerichte.
Und so freute es schon am frühen Nachmittag etliche Gäste, dass sie endlich mal wieder Blutwurst, Leberwurst, Haxe gebraten mit Sauerkraut und Erbsenpüree essen konnten. Eine junge Frau, die mit ihrem Vater das “Le Pot” besuchte, erinnert sich: „Früher waren meine Eltern und ich oft in Potsdam in der Schlachteplatte, da musste man regelrecht anstehen.“
„Das kann hier heute gegen Abend auch passieren“, ist sich Lutz Henke sicher, denn mit Einbruch der Dunkelheit würde es zunehmend voller. Im Sommer könnten die Gäste dann auch draußen Platz nehmen. „Die Außenanlagen gestalten wir gerade um.“

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