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Millionen für starkes Stadtgrün: Potsdam setzt auf smartes Wassermanagement

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 31.03.2024 / 14:01 Uhr von eb
Die Landeshauptstadt Potsdam hat in Sachen Förderprojekt "Innovatives Wassermanagement Potsdam" den positiv beschiedenen Änderungsantrag vom Fördermittelgeber Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumplanung (BBSR) erhalten. "Mit den zusätzlich für städtische Projekte zur Verfügung stehenden Fördermitteln des Bundes können wir unsere kommunalen Grünflächen unter dem Gesichtspunkt des Klimawandels effizienter unterhalten und pflegen. Bodenfeuchtemessungen, moderne Bewässerungssysteme und effektives (Regen)Wassermanagement sind aufgrund zunehmender und langanhaltender Trockenperioden unabdingbar, damit wir unser Stadtgrün stärken, für die Zukunft sichern und auch höhere Folgekosten vermeiden können", sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Wesentliche Teile der Fördermaßnahme beinhalten:
  • Einbau von Bodenfeuchtesensorik an Baumstandorten inklusive Frontend-Technik zur Datenverarbeitung
  • Einbau von vollautomatischen Bewässerungssystemen auf innerstädtischen Grünflächen an der Hegelallee und in der Schopenhauerstraße
  • Entwicklung eines Wassermanagementkonzepts für eine (regen-)wassersensitive Gestaltung und Neuanlage von Freiflächen im Quartier Krampnitz
  • Gestaltung und planerische Umsetzung ausgewählter Bausteine des Regenwassermanagementkonzepts für den Stadtplatz Ost und den Randpark in Krampnitz
  • Einbau von vollautomatischen Bewässerungssystemen im Volkspark für Staudenflächen im Remisenpark, den Rosengarten, die Pyramidengärten und den Irisgraben in den Wallanlagen
  • Installation einer Tiefenbewässerung und -belüftung mittels Splittzylindern für den Lindenhain im Lustgarten
Nachdem die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Mitte letzten Jahres ihren Rücktritt aus dem Projekt bekannt gegeben hatte, konnte die Landeshauptstadt Potsdam die frei gewordenen Fördermittel in Höhe von insgesamt 1,5 Mio. Euro erfolgreich umleiten. Diese Mittel werden nun für Maßnahmen zur Förderung eines innovativen Wassermanagements bei den anderen Projektpartnern eingesetzt. Zusammen mit der Entwicklungsträger Potsdam GmbH und der Entwicklungsträger Bornstedter Feld GmbH erhält die Stadt Potsdam bis Ende 2025 insgesamt 2,5 Mio. Euro Fördermittel für Maßnahmen im Bereich Wassermanagement und Klimaanpassung.

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