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"Der Zug ist abgefahren? Nicht mit uns! Gemeinsam für die RB 23 nach Berlin!" -Petition für verlässliche Bahnanbindung des Potsdam Science Park übergeben

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 30.03.2024 / 12:01 Uhr von hvf
Am Dienstag 27. März, haben Vertreter des Potsdam Science Park mehr als 12.000 Unterschriften an den Staatssekretär für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Uwe Schüler, übergeben. [Die Petition] fordert den Erhalt der stündlichen Bahnanbindung der RB23 zwischen dem Potsdam Science Park in Potsdam-Golm und Berlin.

Die zentrale Forderung der Petition ist, die RB23 als stündliche Direktverbindung zwischen Golm und Berlin aufrechtzuerhalten. Geplant ist, diese Verbindung mit dem Fahrplanwechsel Ende 2025 drastisch zu reduzieren, was nicht nur die Bewegungsfreiheit der Wissenschaftler, Studenten und Mitarbeiter des Potsdam Science Park beeinträchtigen würde, sondern auch den erwarteten Wachstum des Standortes gefährdet. Bereits jetzt pendeln rund 13.000 Personen zwischen Berlin und Potsdam-Golm, und in den kommenden Jahren sollen etwa 100 neue Unternehmen in der Region angesiedelt werden.

Die RB23 ist für viele Menschen eine Alternative zum überfüllten RE1 und spielt daher eine entscheidende Rolle im Pendelverkehr zwischen Berlin und Potsdam. Die Verkehrsumfrage der Universität Potsdam von 2023 unterstreicht die Bedeutung des Schienennahverkehrs für die Lebensqualität und die Verkehrswende.

Agnes von Matuschka, Geschäftsführerin der Standortmanagement Golm GmbH, betonte anlässlich der Übergabe der Petitionsunterschriften: "Die stündliche Anbindung an Berlin mit der RB23 ist für Menschen, die beruflich pendeln, aber auch für die Kooperationspartner, Gäste unserer Konferenzen, Kunden und Dienstleistungsunternehmen essenziell. Zudem setzen wir im Potsdam Science Park einen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und hier spielt die Anbindung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die zentrale Rolle."

"Gemeinsames und verabredetes Ziel von Stadt und Landesregierung ist es, den Potsdam Science Park zu einem internationalen Innovationsstandort weiterzuentwickeln. Die Landeshauptstadt treibt diesen Ausbau in ihren Handlungsfeldern aktiv voran. Die aktuelle Verkehrsplanung bremst diesen Prozess aus – nicht nur für die Landeshauptstadt Potsdam, sondern auch mit Blick auf den Wirtschaftsstandort und die Schaffung von Arbeitsplätzen in Brandenburg. Hier ist nun die Landesregierung gefragt. Eine gute regionale und überregionale Erreichbarkeit ist essenzielle Grundvoraussetzung für die Standortentwicklung. Ein klares Bekenntnis des Landes zum Standort Golm – auch in und über die Mobilitätsfrage hinaus – ist dringend geboten", unterstrich Bernd Rubelt, Baubeigeordneter der Landeshauptstadt Potsdam.

Weitere Informationen gib der [Landesverkehrsplan des Landes Brandenburg].

Bilder

Übergabe der Petition v.l.n.r.: Sascha Thormann, Beauftragter des Präsidenten für Gründung, Wissens- und Technologietransfer, Universität Potsdam; Dr. Eva Ehrentreich-Förster, Stellv. Institutsleiterin, Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse IZI-BB; Staatssekretär Uwe Schüler, Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung; Agnes von Matuschka, Standortmanagement Golm GmbH; Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam Jan Degen, Geschäftsführer, kez.biosolutions GmbH, Unternehmensvertreter, Foto: sevens[+]maltry
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