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Wildtierschutz im Frühling: Hundehalter sollten ihre Vierbeiner anleinen

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 01.04.2024 / 14:01 Uhr von ht
Mit dem Beginn des Frühlings startet für zahlreiche heimische Wildtiere auch die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit. Von Mitte März bis Juli appellieren Experten an Hundehalter, ihre Vierbeiner dort anzuleinen, wo Wildtiere leben, um die Jungtiere nicht zu gefährden.

Laut Christian Erdmann, Stationsleiter des Wildtier- und Artenschutzzentrums Hamburg/Schleswig Holstein, hat die Brutzeit in den letzten Jahren früher begonnen. Bereits im Januar seien Jungfüchse und Feldhasen gesichtet worden. Freilaufende oder jagende Hunde stellen für die Jungtiere eine lebensgefährliche Bedrohung dar, da Wildtiere oft ihren Nachwuchs aufgeben, wenn sie gestört werden. Martina Hasselberg, Heimtierexpertin bei Vier Pfoten, betont die Bedeutung des Anleinens von Hunden während dieser Zeit. Selbst angeleinte Hunde könnten Jungtiere gefährden, daher sei besondere Aufmerksamkeit geboten. Anstelle langer Schleppleinen werden ausgewiesene Hundeauslaufflächen als Alternative empfohlen, auf denen Hunde sicher toben können. Im Ernstfall sollten Hundehalter den zuständigen Förster, eine Wildtierstation oder bei Bedarf die Polizei kontaktieren, um verletzten Wildtieren zu helfen.

Bilder

Gerettetes Hasenbaby, Foto: Vier Pfoten
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