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Trotz Personalnöten an die Tabellenspitze: Potsdam II mit 14:9-Erfolg bei der WU Magdeburg

Sport
  • Erstellt: 07.05.2024 / 19:01 Uhr von André Laube
Unter schwierigen Voraussetzungen ging es für die Zweite der Potsdam Orcas am Samstagabend ins Spitzenspiel der 2. Wasserball-Liga Ost zur WU Magdeburg. Nach dem harten Match vor Wochenfrist daheim gegen den ASC Brandenburg 03 wird Potsdam wahrscheinlich bis Saisonende auf seine erfahrenen Kräfte Erik Miers (Sehnenabriss Finger) und Noah Schütze (Mittelhandbruch) verzichten müssen. Zudem hatten einige der Jungs von Trainer Slawomir Andruszkiewicz mit leichten Infekten zu kämpfen. Dennoch siegten die Orcas 14:9 (2:0, 2:2, 6:3, 4:4) und verdrängten so Magdeburg von der Tabellenspitze.

„In Magdeburg ist es immer schwierig zu spielen“, so Andruszkiewicz. „Insbesondere auch, weil wir ohne etatmäßigen Center kämpfen mussten. In einigen Situation fehlte ein bisschen die Geschwindigkeit, aber ich bin mit dem Auftritt dieser jungen Mannschaft sehr zufrieden.“ Ein Extra-Lob bekam Joel Limprecht im Tor der Potsdamer durch seinen Coach. Der Abiturient der Potsdamer Sportschule hielt in vielen kritischen Phasen wichtige Bälle und gab den notwendigen Rückhalt.

Nach Treffern durch Matti Arnold ging es mit einer 2:0-Führung ins zweite Spielviertel. Da erzielten die Hausherren nach über elf Minuten das erste Tor zum Anschluss. Nach Buden der Rechtsaußen Tyler Kugler und Elias Göthke ging es beim Stand von 4:2 in die Halbzeit. Den dritten Abschnitt eröffnete Matti Arnold mit dem 5:2. Den sechsten Potsdamer Treffer markierte Florian Burger; Magdeburg blieb aber dran und verkürzte auf zwei Tore. Dann kamen die wahrscheinlich entscheidendsten 90 Sekunden des Matches. Kugler, Burger und Marian Kob sorgten für die 9:4-Führung. Auch ein Strafwurftreffer Magdeburgs wurde noch vor dem Schlussviertel durch den starken Kob zum 10:5 beantwortet. Im letzten Durchgang verwaltete Potsdam den hohen Vorsprung clever. Jedes Tor der Elbestädter beantworteten die Orcas ihrerseits mit einer Bude. Für Potsdam trafen noch Göthke (11:5), Kob (12:5, 14:8) und Michael Vorogushyn (13:8) zum 14:9-Endstand.

„Wir waren super motiviert“, sagte der dreifache Torschütze Arnold, der als 14-Jähriger von der WU Magdeburg an die Sportschule Potsdam gewechselt war. „Die beiden Punkte haben wir auch für unsere beiden verletzten Erik und Noah erkämpft. Hoffentlich sind sie schnell wieder an Bord.“

Potsdam II: Torhüter Joel Limprecht, Tyler Kugler (2), Florian Burger (2), Marc Lehmann, Gregor Karstedt, Michael Vorogushyn (1), Tom-Bendix Rygol, Matti Arnold (3), Paul Könnicke, Elias Göthke (2), Tom-Luca Reisewitz, Marian Kob (4), Jonas Große

Bilder

Großer Jubel nach dem Erfolg in Magdeburg. Foto: privat
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