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Neue Informationstafeln enthüllen die Geschichte von Phöben

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 12.05.2024 / 17:01 Uhr von ht
Seit Kurzem schmücken sieben Informationstafeln die Straßen von Phöben und erzählen wichtige Geschichten über die Vergangenheit des Dorfes. Die Tafeln, platziert an markanten Orten wie der Dorfkirche, der Alten Schmiede, der Alten Schule und anderen historischen Gebäuden, dienen als Erinnerung an die reiche Dorfgeschichte. Weitere Schilder finden sich an der Alten Fähre und auf dem Dorfplatz.
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Bürgermeisterin Manuela Saß und Ortsvorsteher Carsten Mendling enthüllten die Tafeln symbolisch bei einem Ortstermin an der Kirche gemeinsam mit anderen Mitwirkenden am Mittwochnachmittag.

„Es ist spannend zu erfahren, in welcher Weise Gebäude und Orte mit der über 700-jährigen Geschichte von Phöben verwoben sind", betonte Bürgermeisterin Saß. Zum Beispiel kann man herausfinden, dass das Landgut Wiesenhof ursprünglich als Ziegelei diente, dass die Dorfkirche auf Befehl von König Friedrich II. errichtet wurde oder dass das Neubauernhaus von 1947 ein Zeugnis der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ist.

„Wir wollen unsere Ortsgeschichte nahbar machen - für Besucher aber zum Beispiel auch für die junge Generation", erklärte Ortsvorsteher Mendling. Er erinnerte daran, dass die Initiative für die Tafeln vom Phöbener Kulturförderer Rolf Rehbein ausging, der im vergangenen Jahr verstarb. Die Umsetzung der Idee erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Phöbener Heimatverein sowie Unterstützung von Werderaner GTW Gewächshaustechnik GmbH und dem Ortsbeirat. Das örtliche Studio Mikalo war für die Gestaltung verantwortlich.

Das Projekt wurde durch Mittel aus dem Ortsbudget, Sponsorengelder und die Unterstützung des städtischen Bauhofs finanziert, der auch für die Aufstellung der Tafeln verantwortlich war.

Bilder

Foto: Stadt Werder (Havel)
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