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"Aktionstage gegen Tesla" fordern mehrere Verletzte

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 12.05.2024 / 20:01 Uhr von hvf
Im Rahmen der sogenannten „Aktionstage gegen Tesla“ waren am Freitag, 10. Mai, im Bereich Grünheide mehrere Versammlungen angemeldet. Eine Versammlung in Form eines Aufzugs von der Festwiese in Grünheide in Richtung L 38 wurde gegen 11.30 Uhr durch den Versammlungsleiter im Bereich des Bahnhofes Fangschleuse eigenständig beendet. "Daraufhin kam es zu einzelnen größeren Störaktionen", erklärt Maike Schönefeld von der Polizei.
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Weiter schildert Schönefeld: "Aus dem beendeten Aufzug entfernten sich mehrere hundert Personen durch den Wald in Richtung des Firmengeländes von Tesla. Aufgrund der unmittelbar angrenzenden Bahngleise musste der Bahnverkehr zwischen Erkner und Fürstenwalde zeitweilig eingestellt werden. Nur durch den Einsatz einer Vielzahl polizeilicher Einsatzkräfte sowie unter Anwendung von Zwangsmaßnahmen konnte verhindert werden, dass die Personen auf das Fabrikgelände von Tesla gelangten."

Gleichzeitig blockierten etwa 50 Personen die Landesstraße 23. Trotz wiederholter Aufforderungen seitens der Polizei, den Bereich freiwillig zu verlassen, sollen die 20 Personen, die sich aneinander gekettet hatten, auf der Fahrbahn sitzen. Laut weiteren Angaben der Polizei trennten die Einsatzkräfte die Personen schließlich voneinander und entfernten sie von der Straße.

"Gegen 11 Uhr überstiegen mehrere teils vermummte Personen den Zaun am Flugplatz in Neuhardenberg und beschädigten nach derzeitigem Ermittlungsstand 24 Fahrzeuge des Herstellers Tesla mittels Farbe. Anschließend blockierten die Personen die Hauptzufahrt zum Flugplatz und hielten dort eine zeitlich befristete Eilversammlung ab", so Schönfeld.

Gegen 19 Uhr bilanziert die Polizei den Freitag. Es wird erklärt, dass bis dahin 16 Personen in Gewahrsam genommen genommen wurden und Anzeigenaufnahmen, unter anderem wegen Widerstandshandlungen, Landfriedensbruch, Sachbeschädigung, Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sowie Hausfriedensbruch aufgenommen wurden.

"Es wurden mehrere Personen verletzt, davon 21 Einsatzkräfte der Polizei. Die polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen dauern an", heißt es vonseiten der Ordnungshüter.

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