Logo

Potsdam Orcas nun um Bundesliga-Bronze: Sensationssieg gegen Spandau folgen zwei klare Niederlagen auswärts

Sport
  • Erstellt: 29.05.2024 / 19:01 Uhr von André Laube
Die Potsdam Orcas stehen in der „Best-of-three“-Serie um den Bronzeplatz der Bundesliga-Saison 2023/24. Das erste Spiel steigt bereits am kommenden Sonnabend (16 Uhr) im blu gegen den ASC Duisburg; Begegnung 2 und – wenn nötig – 3 kommen dann am 8./9. Juni an der Wedau zur Austragung. Nach dem Sensationserfolg im Spiel 1 des Halbfinales gegen die Wasserfreunde Spandau 04 (10:9) im heimischen blu am 11. Mai folgten zwei sehr deutliche Niederlagen beim Rekordmeister am vergangenen Wochenende. Am Samstag unterlag die Mannschaft von Trainer Alexander Tchigir 4:25 (1:7, 1:7, 1:6, 1:5) und tags darauf im entscheidenden dritten Match 5:22 (2:7, 0:5, 1:7, 2:3).

Wie erwartet, sannen die Spandauer auf Wiedergutmachung und zeigten eindrucksvoll ihre eigentliche Leistungsfähigkeit. Eine harte Pressverteidigung über das komplette Spielfeld führte bei Potsdam zu leichten Ballverlusten. Fast im Minutentakt kreierten die effizienten Spandauer große Möglichkeiten. Während Potsdams Torhüter Antonio Vukojevic noch im ersten Spiel nahezu unüberwindbar für das Champions League-Team war und zum Helden avancierte, bekam der 24-jährige Kroate dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes keine Hand an den Ball. Die Orca-Jungs wehrten sich zwar, kamen aber nur selten vors gegnerische Tor. Beim 4:25 erzielten Kapitän Ferdinand Korbel (1:7, 2:12) und Matti Arnold (3:18, 4:24) die Potsdamer Treffer. Am Sonntag trafen Till Hofmann (1:1), Arne Hofmann (2:6, 4:20) und Korbel (3:19, 5:20) für die Havelstädter.

Nun steht aber alles wieder auf null. Mit dem ASC Duisburg ist der Gegner um Bronze zwar Favorit, aber durchaus in Schlagweite. In der Hauptrunde unterlag das Tchigir-Team 10:13 auswärts, siegte aber daheim 11:10.

Tickets für das letzte Heimspiel gibt es wie gehabt im Vorverkauf unter unter [potsdam-orcas.de/tickets/].

Potsdam in Spiel 2 und 3 gegen Spandau: Torhüter Antonio Vukojevic/Joel Limprecht, Konstantin Hüppe, Finn Taubert, Melvin Karpinski, Arne Hofmann (2), Tyler Kugler, Felix Korbel, Matti Arnold (2), Ferdinand Korbel (4), Till Hofmann (1), Florian Burger, Lu Meo Ulrich

Bilder

Ferdinand Korbel traf je zweimal gegen die Wasserfreunde Spandau 04. Foto: S.Seifert
Dieser Artikel wurde bereits 177 mal aufgerufen.

Werbung