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Bejagung von Nutria und Bisam auch nach dem 1. Juni gesichert

Politik
  • Erstellt: 08.06.2024 / 12:01 Uhr von ant
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen begrüßt die Entscheidung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK), die Bejagung von Nutria und Bisam auch nach dem 1. Juni weiterhin zu ermöglichen. Diese Entscheidung folgt auf Kritik des Innenministeriums, das vor den negativen Auswirkungen auf den Hochwasserschutz und die Umwelt gewarnt hatte, falls diese invasiven Arten nicht mehr bejagt werden dürften.

Stübgen betonte die Bedeutung dieser Entscheidung und wies darauf hin, dass die Streichung von Nutria und Bisam aus der Verordnung des Umweltministeriums zur Durchführung des Jagdgesetzes erhebliche ökologische und infrastrukturelle Probleme hätte verursachen können.

Das MLUK hat zugesagt, dass Jäger die notwendigen naturschutzrechtlichen Ausnahmen gemäß § 13 Absatz 6 Satz 2 des Waffengesetzes erhalten werden, um die Bejagung dieser Arten fortzusetzen.

Diese Lösung wird sowohl von Jägern als auch von Naturschützern in Brandenburg begrüßt, da sie einen klaren und umsetzbaren Weg zur Kontrolle dieser invasiven Arten bietet, die für Schäden an Deichen und anderen wasserwirtschaftlichen Strukturen bekannt sind. Die Entscheidung stellt sicher, dass Jäger mit einem gültigen Einjahresjagdschein weiterhin zum Schutz der Gewässer und natürlichen Lebensräume der Region beitragen können.

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