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Corona: Große Not in der Wirtschaft

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Stadtgeschehen

Erstellt: 23.03.2020 / 13:37 von cg1

5.400 Brandenburger Unternehmen haben sich im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie bisher mit Beratungsbedarf zu wirtschaftlichen Hilfen bei der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) gemeldet, das meldet das Wirtschaftsministerium.

Wirtschaftsministerium und WFBB sind mit zentralen Telefonberatungen die Erst-Anlaufstellen für Unternehmen in akuten betriebswirtschaftlichen Schwierigkeiten. Rund 30 WFBB-Mitarbeiter stehen den ratsuchenden Firmen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter 0331/730 61 222 zur Verfügung. Zudem hat das Wirtschaftsministerium Service-Rufnummern für Brandenburger Unternehmen geschaltet: 0331/866-1887, -1888 und -1889. Speziell für die Potsdamer Unternehmen hat die Wirtschaftsförderung Potsdam eine Hotline unter 0331-289 2888 zur Verfügung gestellt.

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach betont: "Wir setzen deshalb alles daran, den von der Ausbreitung des Corona-Virus besonders betroffenen Firmen schnell zu helfen. Die Regionalcenter der Wirtschaftsförderung Brandenburg sind bereits seit vorletzter Woche Ansprechpartner für betroffene Firmen. Hinzu kommen weitere zentrale Info-Telefone des Wirtschaftsministeriums und der WFBB. Damit bekommen wir einen Überblick über die genauen Problemlagen. Dies können wir auch für die Soforthilfen für kleine und mittelständische Unternehmen nutzen."

Der Minister ruft alle Unternehmer dazu auf, von Kündigungen abzusehen und stattdessen von der ausgeweiteten Kurzarbeiterregelung Gebrauch zu machen. „Durch die Ausweitung des Kurzarbeitergeldes wird Unternehmen schnell und gezielt geholfen, wenn sie mit ihren Beschäftigten durch das Corona-Virus Arbeitsausfälle haben“, sagte Steinbach. Zudem hat er an die Arbeitgeber appelliert, die Löhne weiter zu zahlen, auch wenn Eltern wegen geschlossener Kitas oder Schulen nicht zur Arbeit kommen, weil sie die Kinderbetreuung nicht anderweitig organisiert bekommen. „Bitte haben Sie noch einige Tage Geduld und zahlen Sie den Betroffenen ihren Lohn weiter“, rief Steinbach die Unternehmer zu solidarischem Handeln und Agieren mit Augenmaß auf.

„Bis Montagmittag sind bei der Wirtschaftsförderung Brandenburg weit mehr als 5.000 Anfragen eingegangen“, erläuterte WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt. „Seit Freitagvormittag hat sich die Zahl damit mehr als verdoppelt. Allein am Wochenende sind rund 1.700 Anfragebögen online bei der WFBB eingegangen. Größte Branchengruppen sind mit über 75 Prozent Dienstleister, Handel und Gastronomie. Mehr als 90 Prozent der Anfragenden haben weniger als 10 Beschäftigte. Stornierungen, rapide Auftragsrückgänge und ausbleibende Kunden sind die mit Abstand häufigsten Problembeschreibungen. Alle Unternehmen und freiberuflich Tätigen, die sich bei uns gemeldet haben, werden zentral über die anlaufenden Unterstützungsmöglichkeiten informiert. Sie werden insbesondere auf das am Mittwoch startende Sofortprogramm des Landes Brandenburg hingewiesen.“

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