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Deutsches Kinderhilfswerk: Schulen und Kitas umgehend und vollständig öffnen

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Erstellt: 20.05.2020 / 09:06 von at

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat einen Appell an Bund, Länder und Kommunen gerichtet, mit der Aufforderung die Schulen und Kitas wieder vollständig zu öffnen. Die Kinderrechtsorganisation mahnt bei der Erstellung machbarer Konzepte zu Hygieneschutz- und Abstandsregelungen die Beteiligung der Familien, Kinder und Jugendlichen an, deren Meinung quasi als "Experten in eigener Sache" berücksichtigt werden sollte. Diese müssten die Konzepte kennen und auch leben.

"Die bisherigen eingeschränkten Lockerungen führen dazu, dass nach wie vor sehr viele Kinder nicht in die Kita und nur sehr eingeschränkt in die Schule können. Das ist ein schwerer und vor dem Hintergrund aktueller fachlicher Erkenntnisse unverhältnismäßiger Eingriff in ihre Lebenswelt, in ihre Grundrechte und ihre psycho-soziale Entwicklung, bei dem das Kindeswohl nicht im Vordergrund steht. Hier braucht es jetzt einen Kurswechsel. Der bisherige Weg der Schulen mit geteilten Klassen und stundenweisem Unterricht zeigt bereits nach kurzer Zeit, dass davon kaum ein relevanter Beitrag zur Bildung der Kinder zu erwarten ist. Das vergrößert nach Einschätzung von Bildungsforscherinnen und -forschern die sozialen Ungleichheiten in unserer Gesellschaft. Deshalb sollten wir ehrlich sein und uns eingestehen, dass an einer vollständigen Öffnung der Schulen, aber auch der Kitas kein Weg vorbeiführt. Eine Öffnung von Kitas und Schulen unter angemessenen Schutzvorgaben ist kinder- und familienpolitisch der logische nächste Schritt", betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.

"Wir brauchen zugleich bei der Erstellung der Schutzkonzepte, die eine vollständige Öffnung der Schulen und Kitas möglich machen sollen, sowohl die Einbeziehung alternativer Modelle wie ,Grüne Klassenzimmer' oder pädagogischer Konzepte wie ,Waldschulen' und ,Waldkitas' sowie eine aktive Beteiligung der Kinder und Jugendlichen. Denn wir stellen in der jetzigen Krisensituation leider fest, dass diese noch mehr als sonst kaum vorhanden ist und fast ausschließlich nur schmückendes Beiwerk für Schönwetterphasen zu sein scheint. Wir brauchen aber auch die Kinder-Expertise und sollten die Erwachsenenbrille immer mal wieder absetzen. Das würde kreativen Konzepten, die wir zweifelsohne brauchen, sicherlich guttun. Gleichzeitig müssen das selbständige Lernen der Schülerinnen und Schüler sowie ihre Kapazitäten mit der Krisensituation umzugehen, gestärkt werden", so Krüger weiter.

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