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Drogentote in Potsdam?

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Stadtgeschehen

Erstellt: 01.08.2020 / 10:05 von at

2019 waren bundesweit 1.398 Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums gestorben. Ein Anstieg von 9.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2018 waren es 1.276 Menschen. Wie in den fünf Jahren zuvor waren hauptsächlich Überdosierungen mit Heroin und Morphin oder die Kombination mit anderen Substanzen für den Tod ursächlich.

Die Todesfälle auf Grund von Opiatvergiftungen liegen seit Jahren konstant bei etwa 650 Fällen. Todesfälle durch Kokain, Amphetamine und synthetische Drogen haben in den letzten fünf Jahren von 143 auf 268 zugenommen.

Doch gibt es eigentlich in Potsdam Drogentote. Die Fraktion DIE aNDERE hat eine Kleine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet, um den Bedarf im Bereich der Suchtprävention und Suchtkrankenhilfe zu ermitteln. Dabei kam heraus, dass es 2018 8 Todesopfer zu beklagen gab (2017: 6, 2016: 9, 2015: 3). Durch eine Opiatvergiftung war demnach lediglich eine Frau (40-50 Jahre) 2016 verstorben, 2017 zwei Männer über 80 Jahre wegen einer nicht näher bestimmten Vergiftung durch Arzneimittel, Drogen oder biologisch aktiven Substanzen und 2018 eine Frau (30-40 Jahre) durch ein Drogengemisch. Alle anderen Todesopfer stehen im Zusammenhang mit der Droge Alkohol.

Um zumindest für einige Zeit die Wirkungen einer Überdosierung aufheben, wird seit zwei Jahren Naloxon, ein Antiopiat, als Nasenspray verschrieben. Es ist in der Szene noch nicht flächendeckend angekommen. Bayern erprobt aktuell in einem Modellprojekt, wie Naloxon besser in Praxis angewendet werden kann.

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