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"Potsdam Exklusiv" auf Meetingpoint: #26/25 - Inspiration, Vision und Willen: 22. Brandenburger Sommerabend

Potsdam Exklusiv
  • Erstellt: 29.06.2025 / 18:01 Uhr von Potsdam Exklusiv
Am 25. Juni hat der 22. Brandenburger Sommerabend in neuer Location stattgefunden. Der Sportpark Luftschiffhafen hatte sich herausgeputzt, um die rund 3.000 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft an historischer Stätte zu empfangen. Unter dem Motto „Ein Rhythmus aus Inspiration, Vision und Willen“ folgten rund 3.000 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft der Einladung der Landesregierung und des WirtschaftsForum Brandenburg e. V. zum Sommerfest.

Ein neuer Standort
Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg, begrüßte die Gäste und sagte: „Herzlichen Dank, dass Sie alle da sind!“ Denn das sei das Besondere an diesem Fest: die Menschen, die sich hier treffen.

Der neue Veranstaltungsort sei mit Bedacht gewählt worden, führte Woidke aus. Im Haus des Sports gingen die Spitzensportler des Landes ein und aus, die zugleich großartige Repräsentanten des Landes Brandenburg im In- und Ausland seien. Ganz ähnlich wie die Brandenburger Unternehmen großartige Botschafte des Landes seien.

Auch das Motto dieses Sommerabends ‚Höher, Schneller, Weiter’ verbinde die Brandenburger Wirtschaft mit dem Brandenburger Sport. Denn in keinem anderen Bundesland würden Großprojekte schneller realisiert als in Brandenburg. Dabei ginge es nicht nur um die Ansiedlung von Tesla in Grünheide, sondern auch um die Investitionen in das neue Bahnwerk in Cottbus oder in die Gründung der staatlichen medizinischen Universität, ebenfalls in Cottbus.

Künstliche Intelligenz in Brandenburg
Darüber hinaus würde in keinem anderen Bundesland mehr privates Geld in die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz investiert. In dem Zusammenhang richtete der Ministerpräsident nochmals seinen Dank an Hasso Plattner, der erst kürzlich bekannt gab, in Potsdam sowohl in den HPI-Campus zu investieren als auch in den vierten Standort und damit neuen Universitätsstandort auf dem Brauhausberg.

Carsten Christ, Präsident des WirtschaftsForum Brandenburg e.V., dankte als Vertreter der Wirtschaft den Unternehmen, die dieses Event erst möglich machen würden. So seien viele langjährige Partner an Bord, wie bspw. die LEAG, der Ostdeutsche Sparkassenverband, die Feuersozietät oder die LBS Nordost genauso wie Rolls-Royce, aber auch erstmalige Partner, wie Chefs Culinar. „Mit ihrem Engagement senden sie ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Brandenburg“, so Christ.

Ausblick: Der Brandenburg Tag in Perleberg
Brandenburgs Wirtschaftsminister Daniel Keller freute sich über diesen Sommerabend, da er so ein bißchen wir ein Tag der offenen Tür wäre. Denn viele Unternehmen würden sich hier präsentieren, sei es mit ihren technischen Highlights oder mit kulinarischen Genüssen. In Summe könne man also sagen: „Da kann man nicht meckern!“ Und übergab in dem Zusammenhang die mitgebrachte Stofftierziege an den Bürgermeister von Perleberg Axel Schmidt. Der seit 2022 amtierende Bürgermeister freute sich, für den Brandenburg Tag, der vom 12. bis zum 14. September in Perleberg stattfindet, werben zu können. Der Zuspruch zu dieser Veranstaltung sei schon jetzt sehr groß. Musikalischer Höhepunkt wird der Auftritt von Karat sein.

Brandenburgs Wirtschaft ist vielfältig
Neben den großen Partnern unterstützen auch viele mittelständische Unternehmen den Brandenburger Sommerabend. Gerald Rynkowski, Geschäftsführer der Veinland GmbH aus Neuseddin, erklärt dazu: „Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr wieder den Sommerabend zu begleiten, denn wir wollen hier ein Zeichen setzen für Innovation und für die Zukunft der Region.“

Zu den Unterstützern des Events gehört auch die Brandenburger Bürgschaftsbank, die die Schirmherrin der sog. Landmarks - Präsentationsflächen - war. Gemeinsam mit sieben engagierten Unternehmen unterstrich die Bank ihre Kompetenz, unternehmerisches Wachstum im Land aktiv zu begleiten und zu fördern.

An den Landmarks präsentierten sich den interessierten Gästen das Bindfadenhaus, der Holland-Park, Green City Solutions GmbH, Miete24 PAY GmbH, die Lifelike Prothetics GmbH, außerdem die Biermanufaktur Kessel und Kelle und das Projekt „Biosavety“.

„Der Sommerabend lebt vom Miteinander – von Gesprächen, die inspirieren, und von Geschichten, die Mut machen. Als Förderbank des Mittelstands sind wir stolz darauf, Teil dieses Dialogs zu sein und interessante Unternehmen und ihre Geschichte ins Rampenlicht zu stellen,“ betonte Ilka Walter, Geschäftsführerin der Bürgschaftsbank Brandenburg.

Ein Abend zum Netzwerken
Und so stand auch bei den vielen Gästen der Austausch untereinander im Mittelpunkt. „Das Schönste am Brandenburger Sommerabend ist, dass man in relativ kurzer Zeit mit ganz vielen Menschen zusammen kommt, die man ansonsten das ganze Jahr nicht sieht“, freute sich Dagmar Pätzold vom Geschäftsnetzwerk Potsdam.

Mit dem Fokus der Terminvereinbarung kam auch Claudia Thom-Neumann, Geschäftsführerein des Landhotel Potsdam in Golm, zum Sommerabend. Für den Oktober hätte sie bereits einen Termin mit einem Wunschpartner vereinbart.

Peter Heydenbluth, Geschäftsführer der ERV aus Velten, freute sich auch hier am neuen Veranstaltungsort viele bekannte Gesichter zu treffen. Er freute sich insbesondere über die Möglichkeit, sich mit den anwesenden politischen Entscheidungsträgern auszutauschen. Dies sei ein besonderes Merkmal für die Nachhaltigkeit dieses Abends.

Herausforderungen und Wünsche der Wirtschaft
Olaf Lücke, Geschäftsführer der DEHOGA, stellte fest, dass der Einsatz der brandenburgische Landesregierung im Bund für die Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 7% für die Gastronomie zum 1.1.2026 gut gelungen wäre. Jetzt fehle nur noch ein kleines Investitionsprogramm für die Branche, so dass sich die Rahmenbedingungen weiter verbessern könnten.

Bessere Rahmenbedingungen wünschte sich auch Lothar Parnitzke, Geschäftsführer der Kunella GmbH aus Cottbus. Er monierte als größte Herausforderung, die Probleme der Politik bewältigen zu müssen, die man ohne sie gar nicht hätte. Insbesondere kritisierte er in dem Zusammenhang den Mindestlohn. „Wir zahlen mehr als Mindestlohn, aber der Mindestlohn als Gesetz setzt mich zurück in die DDR-Vergangenheit. Denn Unternehmen haben dadurch fast keine Gelegenheit mehr, die Mitarbeiter zur Leistung zu motivieren.“

Mit Kulinarik und Feuerwerk in die Nacht
Trotz aller Herausforderungen, die es gilt, in Zukunft zu meistern, stand aber an diesem Abend die gute Laune im Vordergrund. Denn bei angenehmen sommerlichen Temperaturen ließ es sich herrlich plaudern, flanieren und all die kulinarischen Köstlichkeiten entdecken, die dieser Abend bereit hielt: u.a. Pralinen von der Confiserie Felicitas, Heidelbeerlikör vom Spargelhof Klaistow oder Bratwurst von der Eberswalder Wurst GmbH.

Traditionell endete der Brandenburgische Sommerabend mit einem fulminanten Feuerwerk, das in diesem Jahr zusätzlich mit einer Lasershow ergänzt wurde. In der Kanuscheune konnte bis weit nach Mitternacht noch weiter gefeiert werden.

Alle Bilder des Abends gibt es hier in der Fotogalerie: [Klick].

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Bilder

©Ralph Richter
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