Diese Website verwendet Cookies zur optimalen Darstellung der Inhalte. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass Cookies gesetzt werden. Mehr erfahren

Verstanden

WETTER

WERBUNG

LIVE-RADIO

VEREINE



Stellenbörse

Schon in die Meetingpoint-Jobbörse geschaut? Regelmäßig laufen dort freie Stellen aus der Region ein, vom Ingenieur bis zum Lageristen: schnell bewerben und im neuen Job durchstarten! Zu finden ist die Stellenbörse oben im Menü! / Tipp: Sie suchen als Arbeitgeber qualifiziertes Personal? Dann inserieren Sie die Stelle doch einfach im Meetingpoint, so erreichen Sie günstig eine breite Leserschaft!

Kontakt: [info@meetingpoint-potsdam.de] oder 0176.346 14 200.

EVENT-KALENDER

Lade...

BUND Brandenburg fordert Verbot von Schottergärten

Druckansicht

Stadtgeschehen

Erstellt: 15.10.2020 / 16:28 von at

Bei der jährlichen Landesdelegiertenversammlung am letzten Wochenende hat der Bund Brandenburg seine Forderung erneuert gesetzlich gegen sogenannte Schottergärten vorzugehen. Der Antrag „Schottergärten verbieten – ein wirksamer Beitrag zum Umweltschutz“ wurde von der in diesem Jahr neu gegründeten Ortsgruppe Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf eingebracht und mit großer Mehrheit angenommen.

„Auch wenn in § 8 der Brandenburgischen Bauordnung bereits festgelegt ist, dass nicht überbaute Grundstücksflächen wasseraufnahmefähig zu belassen und zu begrünen oder zu bepflanzen sind, nimmt die Anzahl von Schottergärten auch in Brandenburg rasant zu. Gründe hierfür sind, dass es hinsichtlich der Auslegung dieses Paragraphen unterschiedliche Meinungen gibt und dass sich weder die Kommune noch der Landkreis wirklich dafür zuständig bzw. mit der Kontrolle überfordert fühlen. Eine gesetzliche Regelung würde hier Abhilfe schaffen und die Kommunen mit dem Problem nicht allein lassen, so die Antragssteller. ", erklärt Landesvorsitzender Carsten Preuß.

Im Antrag heißt es u.a.: „Schottergärten sind biologisch tot und widersprechen allem, wofür sich der BUND einsetzt. Insekten, Vögel und andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum.“ Der Einsatz von Pestiziden sei nötig, der Boden werde zerstört, Wasser könne gar nicht oder nur schwer versickern und der Schotter heize sich im Sommer stark auf. Letzteres sei besonders in Zeiten von Hitzewellen und Starkregen ein Problem.

„Wir dürfen natürlich nicht aus den Augen verlieren, wo die großen Ursachen des Artensterben liegen: bei der industriellen Landwirtschaft mit ihren ausgeräumten Landschaften und dem hohem Pestizid- und Düngereinsatz. Nichtsdestotrotz müssen wir durch Aufklärung und Verbote auch im Siedlungsbereich für ein Umdenken sorgen. Auch naturnahe Gärten können und müssen einen Beitrag leisten, wenn wir die hier lebenden Tier- und Pflanzenarten schützen wollen.“, so Preuß abschließend.

Dieser Artikel wurde bereits 104 mal aufgerufen.

Bilder


  • Foto FranckinJapan


Kommentare (1)

Kommentar hinzufügen

Name und E-Mail eintragen:
Um einen Kommentar abzugeben, müssen die Felder Name, E-Mail und Kommentar ausgefüllt werden. Die eMail-Adresse muss gültig sein, an diese senden wir einen Freischaltungslink.

* Deine angegebene eMail-Adresse ist für jeden Leser sichtbar, wenn er später über dem veröffentlichten Kommentar mit der Maus über deinen Namen fährt. Hinweis: Soll der Kommentar später einmal entfernt werden, maile einfach kurz an [info@meetingpoint-potsdam.de]. Anderenfalls bleiben der Kommentar, der angegebene (Spitz)Name, die eMail-Adresse sowie der Zeitpunkt der Veröffentlichung solange auf unserem Server gespeichert, wie der Artikel online ist.


nachdenklich schrieb um 21:28 Uhr am 15.10.2020:

Dr. Franz Trieb vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR):

"Unsere Modellrechnung gibt Hinweise auf einen noch nicht umfassend erforschten Aspekt der Windenergie: Rund 1200 Milliarden Fluginsekten werden beim Durchfliegen der Rotoren von Windparks in Deutschland pro Jahr getroffen. Diese Größenordnung der betroffenen Fluginsekten könnte ein relevanter Faktor für die Stabilität der Fluginsektenpopulation sein und damit den Artenschutz und die Nahrungskette beeinflussen."