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Corona: Land hält an Beherbergungsverbot fest und will Eindämmungsverordnung notfalls verschärfen

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Stadtgeschehen

Erstellt: 15.10.2020 / 12:36 von at

In Brandenburg hat sich die Zahl der COVID-19-Fälle in den letzten Tagen stetig erhöht. Brandenburgs 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt heute bei 23,9. Cottbus gilt als Risikogebiet und auch die Landkreise Prignitz und Oder-Spree liegen bereits über dem Wert 40. Brandenburg hatte seine Corona-Regeln bereits am 11. Oktober verschärft. Gestern nun diskutierten Bundeskanzlerin Angela Merkel, mehrere Bundesminister und die Vertreter der Bundesländer im Kanzleramt bis in die Abendstunden. Was ist neu?

Mit dem gestrigen Beschluss werden die bisherigen Brandenburger Festlegungen weiter konkretisiert und auf einige Bereiche ausgeweitet. Das Kabinett wird sich damit voraussichtlich bereits in der nächsten Sitzung am Dienstag befassen und weitere Schritte beschließen. Die bestehende Verordnung soll entsprechend angepasst werden, teilt die Staatskanzlei mit. Dazu gehören:

Ab Inzidenz 35:
- Einführung einer ergänzenden Maskenpflicht in Räumen, aber auch im Freien, wo eine höhere Übertragungsgefahr besteht bzw. Abstände nicht eingehalten werden können (dies ist in Brandenburg bereits größtenteils festgelegt)
- Prüfung der Einführung einer Sperrstunde
- Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen reduzieren
- Private Feiern: 25 Teilnehmer öffentlicher Raum, 15 im privaten Raum
(in Brandenburg bisher 50 bzw. 25)

Ab Inzidenz 50:
- Einführung Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum auf maximal 10 Personen
- Einführung einer Sperrstunde ab 23 Uhr für Gastronomie, Bar und ähnliche Einrichtungen
- Begrenzung von Veranstaltungen auf 100 Teilnehmer
- Private Feiern bis maximal 10 Teilnehmer im öffentlichen Raum sowie maximal 10 Personen aus maximal 2 Hausständen im privaten Raum

Sofern der regionale Anstieg bis 10 Tage nach erstmaligen Überschreiten der Grenzwerte nicht gebremst werden kann, werden weitere Einschränkungen festgelegt (z. B. Kontaktbeschränkungen auf 5 Personen oder 2 Hausstände).

Kontrovers diskutiert wurde die Einschränkung der touristischen Beherbergung für Reisende aus Risikogebieten (Beherbergungsverbot). Hier gibt es weiter keine bundesweit einheitliche Regelung. Bund und Länder werden die Entwicklungen nach den Herbstferien auswerten und auf dieser Grundlage weiter nach einem einheitlichen Verfahren suchen. Brandenburg wird an der geltenden Einschränkung festhalten, die die Landesregierung bereits Ende Juni beschlossen hatte und der sich weitere Länder nach Beratung mit der Bundesregierung am 7. Oktober angeschlossen hatten.

„Die Regel zur Einschränkung der touristischen Beherbergung gilt in Brandenburg seit Juni 2020. Sie ist daher nichts Neues. Aber erst jetzt, mit den stark steigenden Zahlen im Herbst wird sie relevant. Ich bedaure sehr im Sinne vieler Familien und auch Gastronomen und Hoteliers, dass das zeitgleich mit den Herbstferien in Brandenburg und Berlin zusammenfällt. Aber wir müssen so viele physische Kontakte wie möglich vermeiden und auf nicht zwingend erforderliche Reisen verzichten. Das Beherbergungsverbot soll dazu beitragen.“, so Ministerpräsident Dietmar Woidke.

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Kommentare (4)

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B.V. schrieb um 00:14 Uhr am 17.10.2020:

Nena, Wendler, der Weltmeister Thomas Berthold, Xavier Naidoo haben Rückgrat bewiesen, und verdienen deswegen großen Respekt.
Wo sind die anderen?

nachdenklich schrieb um 20:49 Uhr am 16.10.2020:

In Wesselburen (Kreis Dithmarschen) leben rund 3.400 Menschen. Darunter sind etwa 500 Rumänen, die teilweise in Großfamilien in beengten Verhältnissen zusammenleben.
Sämtliche aktuellen 28 Corona-Fälle in der Stadt betreffen nach Angaben von Bürgermeister Heinz-Werner Bruhs (CDU) die rumänische Gemeinschaft.

Hamm - Diese Hochzeitsfeierlichkeiten fanden Anfang des Monats September auf verschiedene Weise, aber immer mit vielen Teilnehmern in Hamm, Dortmund und Werl statt.
Wie aus dem Nichts sieht sich die Stadt einer zweiten Corona-Welle gegenüber, weil in einem einzigen Fall grob fahrlässig gehandelt wurde. Dazu erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann (CDU) in einer Video-Pressekonferenz. “Ich bin wütend über diesen Vorfall. Eine einzige Familie hat die ganze Stadt in diese Situation gebracht und setzt das Zusammenleben der unterschiedlichen landsmännischen Gruppen unter Stress.”

nachdenklich schrieb um 17:39 Uhr am 16.10.2020:

So schlimm kann es mit der Pandemie garnicht sein. Solange man sich leisten kann, Flüchtlinge aus dem Ausland, teilweise coronaverdächtig, aufzunehmen, braucht man die hiesigen Bürger nicht einzuschüchtern.
In allen Medien kann man erkennen, wo die Hotspots sind und wer dort lebt, z.B. Hamm.

Heute ist in Hannover wieder ein Flugzeug aus Griechenland mit 101 Flüchtlingen gelandet, davon 61 Kinder und 40 Erwachsene, die dann bundesweit aufgeteilt werden.
(lt. Euronews vom 16.10.2020)

nachdenklich schrieb um 14:16 Uhr am 15.10.2020:

Das perfide ist: deutsche Staatsbürger innerhalb Deutschlands unterliegen einem teilweisem Reiseverbot, während durch nichtgeschlossene deutsche Außengrenzen jeder eingereiste Gast sich hier unterkunftsmäßig niederlassen darf!