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Stand Carsharing in Potsdam

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Stadtgeschehen

Erstellt: 16.10.2020 / 09:06 von at

Der Bundesverband Carsharing schätzt, dass ein Carsharing-Auto 8 bis 20 private Pkw ersetzen kann. Damit wird der Parkraumbedarf reduziert und wie Untersuchungen zeigen, sind Carsharing-Nutzer in der Kombination mit dem ÖPNV oft flexibler unterwegs. Der Stadtverordnete Sascha Krämer (Linke) hat sich nun Informationen in der Stadt eingeholt, wie weit die Umsetzung des Carsharing-Konzeptes in der Landeshauptstadt Potsdam gedungen ist. Die Fragen und Antworten im Detail:

1. Wie ist der Stand der Umsetzung des Carsharing-Konzeptes der Landeshauptstadt Potsdam? Bitte getroffenen Maßnahmen erläutern.
Die LH Potsdam hat 2018 ein Standortkonzept für öffentliche Ladeinfrastruktur auf den Weg gebracht: In dieses Konzept ist auch der Wunsch nach Ansätzen für Carsharing-Standorte eingeflossen. Demnach wurden im Konzept 16 Standorte benannt, an denen Carsharing-Stationen möglich sind. Damit wird das Ziel verfolgt, dass derartige Stationen auch im Sinne von E-Carsharing mit einem Standort für Ladeinfrastruktur gekoppelt werden.
Das Standortkonzept für die öffentliche Ladeinfrastruktur in der Landeshauptstadt Potsdam wurde am 11.04.2018 durch die Stadtverordnetenversammlung der Landeshauptstadt Potsdam beschlossen (DS 18/SVV/0009). Somit wurden mögliche Standorte für Carsharing bereits konzeptionell erarbeitet. Bislang gibt es seitens der vorhandenen Carsharing-Anbieter jedoch keine Bestrebungen zur Umsetzung eines Standortes.
Weitere Ansätze zur Förderung von Carsharing erfolgen seitens der Verwaltung mit einem besonderen Fokus auf die Mobilität in neuen Wohnquartieren, wie zum Beispiel Krampnitz.

2. Wie ist der aktuelle Stadt der Anpassung landesrechtlicher Rahmenbedingungen, um weitere Standorte für Carsharing ausweisen zu können?
Der LH Potsdam liegen keine Informationen zu eventuellen Anpassungen entsprechender landesrechtlicher Rahmenbedingungen vor.

3. Welche weiteren Maßnahmen und Kooperationen zur Förderung von Carsharing kann die Landeshauptstadt Potsdam ergreifen?
Im Rahmen der Bearbeitung des o.g. Standortkonzepts für öffentliche Ladeinfrastruktur erfolgte u.a. eine Analyse der verschiedenen Potenziale für Carsharing innerhalb der Landeshauptstadt. Dabei wurde deutlich, dass ein kommerziell betriebenes Carsharing in Potsdam wenig verbreitet ist. Nur einige Anbieter sind mit wenigen Stationen vertreten und über professionell betriebene Online-Plattformen können Privatpersonen anderen ihr Auto zur Verfügung stellen.
Darüber hinaus erfolgten Abstimmungen mit vorhandenen Carsharing-Initiativen, wobei unter anderem erörtert wurde, wie die Initiativen organisiert sind, welche Potenziale sie haben und welche weiteren Unterstützungen hilfreich sein können.
Im Rahmen der Analysen zu den Möglichkeiten des Ausbaus von Carsharing erfolgte außerdem ein Austausch zwischen den Initiativen und dem Bundesverband Carsharing (bcs) sowie mit dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).
Insgesamt ist festzustellen, dass der Potsdamer Markt für ein wirtschaftlich operierendes Carsharing-Unternehmen keine ausreichende Nachfrage erwarten lässt. Zudem gibt es auch im privaten Bereich nur vereinzelt Bereitschaft zum Auto teilen.

4. Gibt es seitens der Verwaltung Überlegungen, mit einem der städtischen Unternehmen ein kommunales Car-Sharing-Angebot auf Basis von Elektro-Fahrzeugen als attraktive Alternative zu kommerziellen Anbietern und sinnvolle Ergänzung des ÖPNV-Systems aufzubauen?
Derzeitige Entwicklungsmaßnahmen von Wohnquartieren wie z.B. die Entwicklung von Krampnitz bieten die Möglichkeit, neue Formen der Mobilität zu entwickeln. Dabei können auch die städtischen Unternehmen eingebunden werden. Konkrete Ansätze liegen jedoch noch nicht vor.

5. Welche konkreten Aktivitäten unternimmt die Verwaltung, um Potsdam für professionell organisiertes und kommerzielles Carsharing attraktiver zu gestalten?
Professionell organisiertes und kommerzielles Carsharing wird im Allgemeinen nur in dicht besiedelten Ballungsräumen wie der Berliner Mitte verlässlich angeboten. Bereits in den Vororten der Metropolen stehen deutlich weniger Angebote zur Verfügung, da hier der Besitz eines eigenen Pkw wieder zunimmt.
Die Verwaltung setzt den Fokus daher vorrangig auf eine integrierte Entwicklungsplanung, die auch neue Mobilitätsformen aufgreift. Die Schaffung von dichten Siedlungsstrukturen bei gleichzeitiger Orientierung auf eine nachhaltige Mobilität schafft im Ergebnisse Potenziale für Carsharing. Aufbauend auf dem o.g. Standortkonzept für öffentliche Ladeinfrastruktur mit den darin enthaltenen Carsharing-Standorten werden bereits entsprechende Stellplätze vorgehalten.

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