Ein Mitarbeiter der Brandenburger Landesverwaltung meldete der Polizei am Montagnachmittag gegen 13.50 Uhr eine verdächtige Postsendung im Landtag. "Aus dieser rieselte eine unbekannte Granulatsubstanz, deren Herkunft oder Potential weder aus dem Inhalt der Postsendung noch aus der Substanz selbst hervorging", erklärt ein Sprecher der Polizei.
Weiter heißt es: "Spezialisten des Landeskriminalamtes kamen am späten Montagnachmittag vor Ort, um eine Substanzbestimmung durchzuführen und damit einhergehend eine Gefahrenprognose zu erstellen. Dabei stellte sich heraus, dass die in der Postsendung befindliche Substanz keine Gefahr birgt."
Der Postsendung lag laut weiteren Angaben jedoch ein Brief bei, dessen Inhalt beleidigenden und drohenden Inhalts war.
"Absender, Motivation und Ziel der Postsendung sind nun Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Diese werden wegen Bedrohung und Beleidung geführt. Die Postsendung wurde gegenständlich sichergestellt und wird nun kriminaltechnisch untersucht", heißt es abschließend vonseiten der Polizei.
Die entsprechenden Ermittlungen führt nun das Brandenburger Landeskriminalamt.