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Vorsicht auf dem Eis - "Oftmals trügt der Schein!"

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 07.01.2026 / 09:01 Uhr von hvf
Die Wasserschutzpolizei warnt eindringlich davor, zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle zu betreten. Trotz anhaltender Minusgrade und mehrerer Frostnächte sei kein Garant für sichere Eisflächen gegeben. Der Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Heiko Schmidt, macht deutlich: "Trotz der zurückliegenden Frostnächte sollte sich niemand in Sicherheit wähnen! Oftmals trügt der Schein, insbesondere dann, wenn auch noch Schnee auf dem Eis liegt."

Eine geschlossene Eisdecke oder starker Frost seien keine verlässlichen Anzeichen für Tragfähigkeit. Die Eisstärke werde durch zahlreiche Faktoren beeinflusst, darunter die Fließgeschwindigkeit des Wassers, einleitende Abwässer, Schifffahrt oder eine Schneedecke auf dem Eis. Zusätzlich können Strömungen vom Gewässergrund wärmeres Wasser nach oben bringen und das Eis von unten ausdünnen. Diese Gefahrenstellen seien so von außen nicht erkennbar.

Vor diesem Hintergrund rät die Wasserschutzpolizei grundsätzlich vom Betreten zugefrorener Gewässer ab. Heiko Schmidt warnt: „Wer zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle betritt, gefährdet sich und andere!“

Als sichere Alternativen nennt die Wasserschutzpolizei künstlich unterhaltene Eisflächen. Auch sehr flache, überschwemmte Wiesen könnten eine Möglichkeit sein, wobei auch hier Vorsicht geboten ist. Eisflächen sollten niemals allein oder im Dunkeln betreten werden.

Bilder

Heiko Schmidt, Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Erster Polizeihauptkommissar, Quelle: Polizeidirektion West
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