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Polizei sucht Betrüger: Schmuck im Wert von mehr als 80.000 Euro erbeutet!

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 07.01.2026 / 18:01 Uhr von cg1
Mit einem sogenannten Schockanruf am 24.9.2025 haben Betrüger den Schmuck einer Seniorin aus Kleinmachnow, im Gesamtwert von mehr als 80.000 Euro, erbeutet. "Die Seniorin erhielt an einem Tag im September einen Anruf auf ihr Haustelefon. In diesem gab sich ein Mann als Polizist aus und schilderte der Frau, dass ihr Sohn einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe", berichtet ein Sprecher der Polizei zum Fall. Die Botschaft des Anrufers: Dabei soll eine Frau tödlich verletzt worden sein. Auch der Sohn selbst habe Verletzungen davongetragen. Da sich ihr Sohn nun in Arrest befände, würde eine Kaution fällig...
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Die Täter fragten nach einer ausgesprochen hohen Summe von Bargeld, handelten diese weiter runter und waren sich schließlich mit der Aushändigung von Schmuck einverstanden. "Die Geschädigte wurde durch Vorspiegelung falscher Tatsachen einer hoch emotionalen Belastung ausgesetzt. Die gezielt eingesetzte Rhetorik setzte sie massiv unter Druck, so dass sie schließlich einer Übergabe an der eigenen Haustür zustimmte. Die Abholung erfolgte durch eine männliche Person, welche daraufhin flüchtete. Der Verbleib des Schmuckes ist bislang unklar", teilt die Polizei weiter mit.

Vom Unbekannten, der den Schmuck entgegennahm, haben Spezialisten des LKA ein Phantombild erstellt, mit dem die Kriminalpolizei nach dem Tatverdächtigen sucht.

Der Mann wird wie folgt beschrieben:
- 30 bis 35 Jahre alt
- 1,70 bis 1,75 Meter groß
- schlanke Statur
- dunkle Haare und dunkle Augen
- sehr gepflegtes Äußeres, markante Brille und Wangenpartie, Baskenmütze
- dunkel gekleidet, schwarze Weste

Die Polizei fragt: Wer kennt die abgebildete Person und kann Hinweise zu deren Identität und Aufenthalt geben? Hinweise – möglichst unter Angabe der Fahndungsnummer (01-26) – nimmt die Polizeiinspektion Potsdam unter der Telefonnummer 0331-55080 entgegen. Alternativ kann auch das Hinweisformular auf [www.polizei.brandenburg.de] genutzt werden.

Bilder

Quelle: Polizei Brandenburg
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