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Campusplanung nimmt Fahrt auf

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  • Erstellt: 10.01.2026 / 13:01 Uhr von hvf
Die Planungen für den neuen Universitätscampus auf dem Brauhausberg in Potsdam gehen in die nächste Phase. Ab Januar startet ein Qualifizierungsverfahren, das die städtebauliche Entwicklung des Areals konkretisieren soll. Damit knüpft die Stadt an den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem September 2025 an, mit dem die grundsätzlichen Entwicklungsziele bestätigt und weitere Verfahren auf den Weg gebracht wurden.

Parallel zur Aufstellung des notwendigen Bebauungsplans bereitet die Landeshauptstadt Potsdam das Qualifizierungsverfahren gemeinsam mit mehreren Projektbeteiligten vor. Dabei spielt auch die Beteiligung der Öffentlichkeit eine Rolle. Zum Auftakt sind zwei Termine vorgesehen: Am 24. Januar besteht erstmals die Möglichkeit, das Gelände auf dem Brauhausberg zu besichtigen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Pförtnerhäuschen, Am Havelblick 8. Die Außenflächen des künftigen Campus sind an diesem Tag ausnahmsweise öffentlich zugänglich.

Am 29. Januar folgt von 17 bis 20 Uhr eine öffentliche Vorstellung von drei städtebaulichen Varianten. Die Veranstaltung findet an der Universität Potsdam am Standort Griebnitzsee statt und wird als Hybridformat angeboten, sodass auch eine Online-Teilnahme möglich ist. Neben der Präsentation der Entwürfe ist Raum für Rückmeldungen eingeplant.

Im Februar sollen die Varianten in einem Werkstattverfahren weiter vertieft werden. Beteiligt sind unter anderem Vertreter der Universität, Studenten, Grundstückseigentümer, die Hasso Plattner Foundation, das Land Brandenburg, Stadtverordnete, Verwaltung sowie Bürger. Ziel ist es, die künftigen Nutzungen und den Flächenbedarf zu klären und daraus Vorzugsvarianten für die städtebauliche Gestaltung zu entwickeln.

Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens bilden die Grundlage für den finalen städtebaulichen Entwurf. Dieser soll anschließend öffentlich ausgestellt werden und zugleich den Start der frühzeitigen Beteiligung im Bebauungsplanverfahren markieren. Über Termine, Ergebnisse und weitere Beteiligungsmöglichkeiten informiert die Stadt fortlaufend über die Potsdamer Beteiligungsplattform.

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