Rund 400 Interessierte haben sich jüngst bei einer öffentlichen Veranstaltung über die städtebaulichen Varianten für den Brauhausberg informiert. Auf dem Areal soll in den kommenden Jahren ein öffentlicher Universitätscampus entstehen. Grundlage ist eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Land Brandenburg, der Universität Potsdam und der Hasso Plattner Foundation, die neben dem Neubau auf dem Brauhausberg auch weitere Universitätsstandorte umfasst.
Die Vorstellung fand auf dem Campus Griebnitzsee statt. Vertreter der Universität Potsdam, der Hasso Plattner Foundation und der Landeshauptstadt Potsdam erläuterten zunächst Projektziele und planungsrechtliche Rahmenbedingungen. Anschließend präsentierte das Architekturbüro Hilmer Sattler Architekten mehrere städtebauliche Planvarianten.
Im Anschluss konnten Hinweise an Themenstationen zu Städtebau und Denkmalschutz, Verkehr und Mobilität sowie Umwelt und Ökologie eingebracht werden. Rund 200 weitere Interessierte verfolgten die Präsentation per Livestream. [Online] können Rückmeldungen noch bis zum 2. Februar abgegeben werden.
Potsdams Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Bernd Rubelt, betonte: „Nach dem Aufstellungsbeschluss für den neuen Universitätscampus in der vergangenen Woche starten wir nun zielgerichtet in die Planungen und das mit einer intensiven Beteiligung der Öffentlichkeit.“ Die Hinweise aus der Beteiligung fließen nach seinen Worten in das weitere Werkstattverfahren ein.
Ab Februar sollen die Varianten in Werkstatt-Terminen mit Beteiligten aus Universität, Studierendenschaft, Grundstückseigentümern, Land, Stadtverordnetenversammlung, Verwaltung und Stadtgesellschaft weiter diskutiert werden. Ziel ist die Festlegung von Vorzugsvarianten als Grundlage für den Bebauungsplan. Nach Abschluss der Werkstatt soll das Ergebnis öffentlich vorgestellt werden. Den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 188 hatte die Stadtverordnetenversammlung bereits am 21. Januar gefasst.