Am 10. Februar beteiligt sich die Björn-Schulz-Stiftung in Brandenburg am 20. Tag der Kinderhospizarbeit mit einem Infostand im Werderpark. Von 12 bis 19 Uhr informiert die Stiftung über ihre Arbeit und macht auf die besonderen Bedürfnisse von Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aufmerksam.
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Der Tag der Kinderhospizarbeit wurde 2006 vom Deutschen Kinderhospizverein (DKHV e. V.) ins Leben gerufen. Ziel des bundesweiten Aktionstages ist es, die Kinder- und Jugendhospizarbeit stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, das Thema „Tod und Sterben junger Menschen“ zu enttabuisieren und ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit betroffenen Familien zu setzen.
Die Björn Schulz Stiftung hat ihren Sitz in Berlin begleitet Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern umfassend und verlässlich – von der Diagnosestellung bis über den Tod des Kindes hinaus in der Zeit der Trauer. Auch in Brandenburg bietet die Stiftung verschiedene ambulante Angebote an, darunter einen ambulanten Kinderhospizdienst, ambulante familiäre Hilfen sowie einen familienunterstützenden Dienst. Ziel ist es, Familien im Alltag zu entlasten und ihnen sowohl fachliche als auch menschliche Unterstützung zur Seite zu stellen. Ergänzend dazu hält die Stiftung Angebote zur Trauerbegleitung und für Begegnung bereit.
Ein weiteres zentrales Anliegen des Tages der Kinderhospizarbeit ist es, auf die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements hinzuweisen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich über vielfältige Formen der Mitarbeit zu informieren. So startet die Björn Schulz Stiftung in Brandenburg ab Frühjahr 2026 erneut einen kostenlosen Kurs für ehrenamtliche Familienbegleiter:innen in Glindow.