Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam darf sich erneut Überregionales TraumaZentrum nennen. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie nach einem aufwendigen Prüfverfahren erneut mit der höchsten Versorgungsstufe für Schwerverletzte ausgezeichnet.
Die Zertifizierung belegt, dass das Klinikum rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, spezialisierte interdisziplinäre Teams, moderne Schockräume und klar definierte Behandlungsprozesse vorhält. Für Patienten bedeutet das nach einem schweren Unfall oder Trauma eine schnelle, koordinierte Versorgung auf höchstem fachlichen Niveau.
Chefarzt Prof. Dr. med. Gerrit Matthes zeigte sich erfreut: „Es freut mich sehr, dass wir im Rahmen der erneuten Zertifizierung zeigen konnten, dass in unserem Haus sowohl die fachliche Kompetenz als auch die spezielle personelle, strukturelle und apparative Ausstattung dauerhaft gewährleistet sind." Zugleich betonte er, dass die Patienten konsequent nach den neuesten wissenschaftlichen Standards behandelt würden.
Ärztlicher Direktor Dr. med. Christian Kieser würdigte die Auszeichnung als Teamleistung: „Die hohe Qualität in der Versorgung Schwerverletzter ist nur möglich, weil bei uns interdisziplinäre Zusammenarbeit, Engagement und Professionalität Hand in Hand gehen."
Bereits seit 2014 trägt das Klinikum EvB diesen Status und ist als Teil des bundesweiten TraumaNetzwerk DGU® in ein Netz zertifizierter Kliniken eingebunden. Ziel ist es, dass Patienten unabhängig vom Unfallort schnell die geeignete Versorgungseinrichtung erreichen und nach einheitlich hohen Standards behandelt werden.