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Sehnsucht, Trauer, Hoffnung, Stolz: Eine musikalische Reise ins Amerika des frühen 20. Jahrhunderts

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  • Erstellt: 27.02.2026 / 15:01 Uhr von Christiane Fuchs
Am 3. Mai um 18 Uhr nimmt das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam das Publikum des Nikolaisaals mit auf eine Reise ins Amerika des frühen 20. Jahrhunderts. Zu hören sein werden Werke von George Gershwin und William Grant Still. Den Auftakt bildet Gershwins Ouvertüre Funny Face, die aus dem gleichnamigen Broadway-Musical von 1927 stammt.

Im markanten Hollywood-Sinfonie-Sound erklingen in diesem opulenten Medley die bekannten Titel: ’S Wonderful, Funny Face, He Loves and She Loves, My One and Only und High Hat.

Anschließend wird die Afro-American Symphony des Komponisten William Grant Still aus dem Jahr 1930 zu hören sein. Sie gilt als Meilenstein der Musikgeschichte, da sie die erste Sinfonie eines afroamerikanischen Komponisten war, die von einem großen US-amerikanischen Orchester aufgeführt wurde.

Nach der Pause bietet das Sinfonieorchester ein Medley aus Porgy und Bess, u.a. mit dem Evergreen Summertime. Höhe- und Schlusspunkt des Konzertabends bildet das wohl berühmteste Werk von Gershwin: die Rhapsody in Blue. Das Werk aus dem Jahr 1924 galt damals wie heute als musikalische Innovation mit Tiefgang, Virtuosität und Leidenschaft.

Den Solopart am Klavier übernimmt Cristian Budu, der 2013 als Gewinner des renommierten internationalen Clara-Haskil-Klavierwettbewerbs in Vevey (Schweiz) hervorging und in seiner Heimat Brasilien bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem als „Instrumentalist des Jahres“ (APCA) sowie für das „Beste Konzert des Jahres“ (Guia da Folha). Das renommierte Fachmagazin Gramophone führt den Pianisten in seinen Bestenliste der „Top 10 der jüngeren Beethoven-Einspielungen“ sowie der „Top 10 der Chopin-Aufnahmen.

Es dirigiert der künstlerische Leiter des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam, Knut Andreas.

Karten sind an allen Vorverkaufsstellen erhältlich sowie unter [www.nikolaisaal.de].

Mehr Infos: [www.cm-potsdam.de].

Bilder

Cristian Budu (c) Daniel Ebendinger
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