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Spendenwelle hilft dem Familienrestaurant "Café à la Russe" zu überleben

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 03.04.2026 / 17:01 Uhr von ant
Seit Januar ist das Restaurant „Café à la Russe“ in der Lindenstraße 2 geschlossen. Jetzt kämpft die Tochter der Betreiberfamilie darum, das Lebenswerk ihrer Familie zu retten. „Meine Eltern haben elf Jahre lang alles in dieses Restaurant gesteckt“, schreibt Tochter Isabella Wagner in ihrer [Online-Spendenaktion auf “GoFundMe”]. Das Lokal sei weit mehr als nur ein Restaurant, es sei der Ort, an dem ihre Familie über Jahre Liebe, Zeit und Kraft investiert habe. Um eine drohende Schließung endgültig abzuwenden, mussten kurzfristig 6.800 Euro Mietkosten gedeckt werden. Durch ausreichend Spenden wurde die Zielsumme nun erreicht. 

Der Grund für die Schließung im Januar war laut Isabella Wagner "ein langer, zermürbender Kampf mit Behörden. Es ging um eine steuerliche Einschätzung, die sich ständig geändert hat – von über 30.000 € bis hin zu fast 100.000 €, dann wieder deutlich weniger."

"Wir haben haben über Monate alles versucht, um eine Lösung zu finden – mit Ämtern, Gerichten, Anträgen. Aber sie wurden immer wieder vertröstet. Es gibt halt Bearbeitungszeiten. Seitdem kämpfen sie nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Denn wenn man 11 Jahre lang alles in etwas steckt, verliert man nicht einfach nur ein Geschäft – man verliert einen Teil seines Lebens", schreibt Isabella Wagner.

"Warum wir eure Hilfe brauchen? Aktuell hängt alles an einem Punkt: Um das Restaurant zu retten, müssen kurzfristig Mietkosten von 6.800 € gedeckt werden. Wenn das nicht gelingt, könnte dieser Ort endgültig verloren gehen", so die Tochter.

Nun wurden rund 7.900 Euro über Spenden eingenommen. Jetzt kämpft die Familie weiter, das Restaurant wieder zu öffnen und mit Leben zu füllen.

Bilder

(c) GoFundMe
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