Was heute wie großes Kino wirkt, beginnt 1911 in einer kleinen Kunstblumenhalle in Babelsberg. Aus diesem Ort entwickelte sich mit dem Studio Babelsberg das älteste Filmstudio der Welt und einer der bedeutendsten Produktionsstandorte Europas. Bis heute entstehen hier internationale Produktionen, die das Bild der Filmstadt Potsdam prägen.
Seit 2019 trägt Potsdam den Titel UNESCO Creative City of Film. Die Auszeichnung steht für die Verbindung aus Tradition und Gegenwart, aus filmhistorischem Erbe und aktueller Kreativwirtschaft. Genau hier setzt die Kampagne an und macht Film in der Stadt auf vielfältige Weise sichtbar und erlebbar.
Im Zentrum stehen zwei thematische Führungen. Die Tour „Und bitte! Die Filmstadt Potsdam“ führt zu bekannten Drehorten in der Stadt. Die Führung „Medienstadt Babelsberg. Wo Filme entstehen“ gibt Einblicke in die Gewerke hinter den Kulissen und zeigt, wie Filmproduktionen heute entstehen.
Ergänzt wird die Kampagne durch verschiedene Aktionen und Formate. Dazu zählen unter anderem der Film-Freitag auf Instagram mit überraschenden Fakten rund um die Filmstadt, eine Filmwelt in der Tourist-Information Am Alten Markt, Beiträge im „Dein Potsdam Podcast“ sowie eine Aktion zum UNESCO-Welterbetag am 7. Juni auf der Freundschaftsinsel.
Auch im Stadtraum begegnet Filmgeschichte immer wieder. Im Filmmuseum wird sie erzählt, im Filmpark Babelsberg erlebbar gemacht. Der Boulevard des Films erinnert an internationale Produktionen, während Drehorte im gesamten Stadtgebiet zeigen, wie stark Potsdam als Kulisse und Produktionsort bis heute wirkt. Serien wie KLEO oder Maxton Hall unterstreichen die aktuelle Relevanz der Filmstadt.
Alle Informationen zur Kampagne sowie zu Angeboten und Veranstaltungen sind unter [
www.potsdamtourismus.de/film] gebündelt.