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Brasiliens Klavier-Sensation gastiert in Potsdam

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  • Erstellt: 01.05.2026 / 18:01 Uhr von ant
Am 3. Mai um 18 Uhr im Nikolaisaal hat das Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam die Ehre, mit Cristian Budu, einem der profiliertesten Pianisten Brasiliens, zu konzertieren. Spätestens seit seinem Dreifachsieg beim renommierten Clara-Haskil-Klavierwettbewerb in Vevey, wo er neben dem Grand Prix auch den Publikums- und den Kritikerpreis gewann, gilt Cristian Budu als feste Größe auf internationalen Bühnen. In seiner Heimat Brasilien wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als „Instrumentalist des Jahres“ (APCA) sowie für das „Beste Konzert des Jahres“ (Guia da Folha).

Mit dem Sinfonieorchester Collegium musicum Potsdam wird Budu George Gershwins wohl berühmtestes Werk, die Rhapsody in Blue interpretieren, deren Uraufführung, der übrigens auch Rachmaninow als Zuhörer beiwohnte, von der damaligen Musikkritik als „Neuheit mit Tiefgang, Virtuosität mit Leidenschaft, Originalität mit kräftigem Traditionshintergrund“ beschrieben wurde.

Zu hören sein werden von George Gershwin auch die Ouvertüre Funny Face, die aus dem gleichnamigen Broadway-Musical von 1927 stammt und von Don Rose in den 70er Jahren zu sattem Hollywood-Sound arrangiert wurde, sowie Selections from Porgy und Bess, in dem berühmten Songs wie Summertime den Zuhörer mitnehmen auf die Reise aus der unbarmherzigen, harten Realität in die tröstende Sehnsucht nach Hoffnung und Liebe.

Zudem dürfen sich die Zuhörer auf die Afro-American Symphony des Komponisten William Grant Still (1930) freuen. Sie gilt als Meilenstein der Musikgeschichte, da sie die erste Sinfonie eines afroamerikanischen Komponisten war, die von einem großen US-amerikanischen Orchester aufgeführt wurde.

Es dirigiert der Künstlerische Leiter des Sinfonieorchesters Collegium musicum Potsdam, Knut Andreas.

Karten sind an allen Vorverkaufsstellen sowie unter [www.nikolaisaal.de] erhältlich.

Bilder

Cristian Budu. Foto: Daniel Ebendinger
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