„Mit der Verpackungssteuer wollen wir mit den Unternehmen einen wichtigen Beitrag für weniger Einwegmüll, mehr Ressourcenschutz und eine saubere Stadt leisten. Uns ist dabei wichtig, zielgerichtet zu informieren, praxistaugliche Mehrweglösungen aufzuzeigen und die Betriebe bei der Umsetzung eng zu begleiten“, sagt Kämmerer und Bürgermeister Burkhard Exner. „Die Erfahrungen anderer Städte zeigen, dass der Umstieg auf Mehrweg erfolgreich gelingen kann, wenn Verwaltung, Wirtschaft und lokale Anbieter zusammenarbeiten. Genau diesen Austausch wollen wir mit der Infomesse erreichen.“
Die Stadtverwaltung wird an eigenen Informationsständen steuerliche Fragen rund um die Verpackungssteuer beantworten und zum Thema Mehrweg beraten. Verschiedene Mehrweganbieter werden vor Ort sein und über die Möglichkeiten der Mehrwegnutzung informieren.
Die Messe bietet darüber hinaus Raum für Austausch und Diskussion. In moderierten Gesprächsrunden berichten Vertreter aus Vorreiterstädten über ihre Erfahrungen mit der Einführung einer Verpackungssteuer. Die Talks und die Messeangebote laufen parallel und ermöglichen den Besucherinnen und Besuchern einen flexiblen Austausch mit den Austellern.
Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Einführung der Verpackungssteuer in der Landeshauptstadt Potsdam zum 1. Juli 2026 beschlossen. Die Steuer richtet sich an Endverkäufer von Speisen und Getränken und setzt dort an, wo im Alltag besonders viele Einwegverpackungen anfallen – insbesondere bei Angeboten „to go“ und im Imbissbereich. Ziel ist es, die Sauberkeit im öffentlichen Raum zu verbessern und den Einsatz von Einwegverpackungen zu verringern.
Infos über die Verpackungssteuer und alternative Mehrwegangebote gibt es hier: [
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