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Bitte Natur nicht stören

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 24.05.2026 / 15:01 Uhr von hvf
Mit den ersten sommerlichen Temperaturen zieht es viele Potsdamer an die Seen und in die Parks. Die Stadt bittet darum, die Natur- und Landschaftsräume achtsam zu nutzen. Besonders sensibel sei das Naturschutzgebiet "Sacrower See und Königswald" zwischen Sacrow und Groß Glienicke. Der nährstoffarme See und die alten Waldbestände sind ökologisch besonders wertvoll. Besucher werden gebeten, die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen und die Uferbereiche nur an vorgesehenen Zugängen zu nutzen.

Das Befahren des Sees mit Kajaks, Stand-Up-Paddling-Boards oder Flößen ist nicht gestattet. Campen, Grillen, offenes Feuer und Rauchen sind im Naturschutzgebiet untersagt, auch wegen der steigenden Waldbrandgefahr.

Auch in anderen Schutzgebieten gelten besondere Regeln. Im Europäischen Vogelschutzgebiet "Mittlere Havelniederung" rund um die Wublitz und am Fahrländer See sind die Ufer- und Schilfbereiche als Brut-, Rast- und Überwinterungsgebiete für viele Vogelarten geschützt.

"Bei schönem Wetter genießen viele Menschen die Zeit im Freien – das begrüßen wir ausdrücklich. Gleichzeitig bitten wir alle darum, die Natur mit Rücksicht auf Tiere, Pflanzen und andere Erholungssuchende zu nutzen", sagt Lars Schmäh, Fachbereichsleiter Klima, Umwelt und Grünflächen.

Die Stadt appelliert zudem, keinen Müll in der Natur zurückzulassen. Überfüllte Papierkörbe und abgestellte Müllsäcke ziehen Tiere wie Krähen, Waschbären oder Wildschweine an, die den Abfall weiter verteilen. Weitere Informationen zu den Schutzgebieten unter [potsdam.de/schutzgebiete].

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