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Wohnungswirtschaft fordert mehr Zusammenarbeit für bezahlbaren Wohnraum

Stadtgeschehen
  • Erstellt: 24.05.2026 / 16:01 Uhr von eb
Mehr als 200 Gäste aus Politik, Verwaltung und Verbänden haben kürzlich beim Sommerempfang des Arbeitskreises StadtSpuren im WorkHUB am Campus Jungfernsee über die Zukunft des Potsdamer Wohnungsmarktes diskutiert. Die im Arbeitskreis zusammengeschlossenen Unternehmen bewirtschaften rund 36.000 Wohnungen und damit etwa 40 Prozent aller Mietwohnungen in der Stadt.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie unter steigenden Baukosten und komplexen Verfahren weiterhin bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden kann. Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer der ProPotsdam, betonte: "Die Anforderungen an Neubau und Bestand steigen kontinuierlich, daher ist es wichtig gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die bezahlbaren Wohnraum auch künftig ermöglichen."

BBU-Vorständin Maren Kern unterstrich die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen: "Die soziale Wohnungswirtschaft steht für Stabilität, Investitionen und Verantwortung. Damit sie diese Rolle auch in Zukunft erfüllen kann, braucht es Planungssicherheit, wirtschaftlich tragfähige Bedingungen und eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten."

Baubeigeordneter Bernd Rubelt räumte ein, dass die Rahmenbedingungen für das Planen und Bauen in Deutschland derzeit extrem schwierig seien. "Umso wertvoller ist es, dass sich in Potsdam der AK Stadtspuren mit großem Engagement für gute Lösungen und den gemeinsamen Dialog einsetzt."

Im Arbeitskreis StadtSpuren kooperieren seit 1997 neun Potsdamer Wohnungsunternehmen, darunter die ProPotsdam, mehrere Wohnungsbaugenossenschaften und das Studentenwerk Potsdam.

Bilder

AKS Sommerempfang 2026 ©Stefan Gloede
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