Schluss mit der mobilen Übergangslösung: Die Klinik Ernst von Bergmann in Bad Belzig hat eine neue, fest installierte MRT-Anlage in Betrieb genommen. Sie ersetzt den bisherigen Trailer, der vor allem für ambulante und gut mobile Patienten ausgelegt war.
Mit dem neuen Gerät, einem 1,5-Tesla-Open-Bore-System mit einer Magnetöffnung von 70 Zentimetern, erweitert sich das diagnostische Spektrum am Standort deutlich. Kopf, Wirbelsäule, Gelenke, Bauchraum, Becken und Gefäße können künftig umfassend vor Ort untersucht werden. Auch stationäre und überwachungspflichtige Patienten, etwa aus der Intensivmedizin, lassen sich jetzt einbinden. Das war mit dem Trailer nicht möglich.
Insgesamt hat die Klinik in den vergangenen zwei Jahren rund 3,7 Millionen Euro investiert: 2025 kam eine neue CT-Anlage, parallel wurde die Abteilung baulich erweitert und die Gebäudetechnik saniert. Die MRT-Anlage ist der jüngste Baustein.
Geschäftsführer Oliver Stübing sieht darin ein Signal für die Region: Hochwertige medizinische Versorgung dürfe nicht von langen Wegen abhängig sein. Chefarzt Levente Nagy betont die neuen Möglichkeiten in der Gefäßdiagnostik, etwa bei Durchblutungsstörungen der Beine.